Zum Film

Vom Tellerwäscher zum Millionär. Dieses Motiv, welches man auch als den American dream bezeichnen kann, liegt zahlreichen Filmen zugrunde, oft jedoch ohne jedweden historischen Hintergrund. Da aber, wie es so schön heißt, das Leben die schönsten Geschichten schreibt, haben Filme etwas Besonderes an sich, wenn sie eben die wahren Geschichten des Lebens inszenieren. Der Film ‚Blind Side – Die große Chance‘ erzählt solch eine wahre Geschichte, nämlich die Geschichte von Michael Oher, einem Jungen, der die Wörter Familie und Geborgenheit höchstens aus dem Fernsehen kennt. Als die vermögende Familie Tuohy den obdachlosen Michael im Regen umhergehen sieht, nimmt sie ihn kurzentschlossen bei sich auf. Der Ausgang dabei ist aber alles andere als gewiss. Denn auch wenn Michael dieselbe Schule besucht wie die Kinder der Tuohy’s, wissen diese nicht besonders viel über ihn. Er ist groß, zu Beginn auch recht verschwiegen und stammt zu allem Überfluss auch noch aus einem Viertel, in das man sich besser nicht verirren sollte. Alles in allem ein gewagtes Unterfangen also. Jedoch kommt hier das zum Tragen, was schon der heilige Apostel Paulus über die Liebe sagt: „Die Liebe ist langmütig, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles. Die liebe hört nie auf.“ (1Kor 13,4.7-8) In seinem neuen Zuhause entwickelt sich Michael prächtig und als er als er beim Footballteam seiner Schule anheuert, nimmt das Abenteuer seinen Lauf...


Im Film wird an vielen Stellen deutlich, was es heißt christlich zu handeln. Oftmals bedeutet dies nämlich, gegen die allgemein gültige Meinung und gegen den Trend zu agieren und auch gewisse Risiken in Kauf zu nehmen. Deshalb kann dieser Film nicht nur Sportbegeisterten wärmstens empfohlen werden.

‚Blind Side – Die große Chance‘ erhält von mir die Note 1,0.

Details

FSK 6

Laufzeit 123 min

Erscheinungsjahr 2009

Der „echte“ Michael Oher wurde 2009 im NFL Draft an 23. Stelle gezogen, gewann 2013 mit den Baltimore Ravens den Superbowl und spielte bis 2016 in der NFL.