5. Sonntag im Jahreskreis C - 7. Februar 2016

Jesaja schaut in großem Traume 

Den Herrn, allmächtig voller Glanz

Wie sich in Gottes heiligem Raume

Er offenbart sich ihm nun ganz.

Von Serafim devot umkreist

Sieht er den Herrn auf seinem Thron

Und unter Weihrauchduft zumeist

Er hört auch Gottes Stimme schon.

Voll Angst wirft er sich vor ihm nieder

"Ich bin verlorn", denkt der Prophet,

Doch Gottes Hand erhebt ihn wieder

Wie ihr in der Geschichte seht!

"Wen soll ich senden?", fragt der Herr

Jesaja hörts und hebt die Stimme

"Hier bin ich, sende du mich, Herr!"

So handelt er in Gottes Sinne.

Berufen ist er nun zur Mahnung

Dass Gottes Volk erneut bedenkt

Wie Gott die Menschen ohne Ahnung

Und Ohne Glauben dennoch lenkt!

Der Plan des Herrn wird offenbar

Er sendet uns den einzigen Sohn

Wir wir gefeiert wunderbar 

In den vergangenen Wochen schon.

Aus Liebe stirbt am Kreuz der Sohn

Wie ein Verbrecher, ohne Ehr,

Geschmäht und voller Spott und Hohn

Setzt er sich all dem nicht zur Wehr.

Doch dann am dritten Tage gleich

Am frühen Morgen, voller Glanz

ersteht er aus dem Totenreich

tritt ein ins Leben, voll und ganz.

Sankt Paulus hat verstanden dies,

wenn er es den Korintherns sagt,

in kurzen Sätzen, die man liest,

er einen Blick ins Große wagt. 

Wir wissen nun von Gottes Plan,

den er mit uns vollenden will

und können gehen nun daran

den Heilsplan zu betrachten still.

Denn Gott brauchen Menschen hier und heut,

die er beruft zum Zeugnis klar

wie die Propheten, liebe Leut!,

soll unser Beispiel sein fürwahr.

Der Herr, er zeigt es ganz konkret

an seinen Jüngern, dort am Strand,

Wo der Befehl an sie ergeht

zu fischen neu - es ist bekannt.

Auch wenn die Nacht erfolglos war,

die Fischer müde und frustriert

auf Jesu Wort hin nun fürwahr

das Wunder hier geschehen wird. 

Nun sind die Netze plötzlich voll

Die Jünger staunen, Petrus kniet

weil er berufen werden soll,

doch selber sich als Sünder sieht. 

Wir sehen schon, jetzt ists soweit,

wie bei Jesaja damals schon,

Nun zeigt sich Petrus voll bereit,

zu folgen ihm, dem Menschensohn.

Als Menschenfischer geht er dann

mit Predigt und mit Jesu Wort

er zieht den Jüngern nun voran

Sie künden nun von Ort zu Ort

Von all den Wundern reden sie,

sie selber konnten Zeugen sein

Was hier geschah, es war noch nie,

Nun bricht es auf, beginnt ganz klein.

Reich Gottes ist in dieser Zeit

Weil Jesus in der Welt nun ist. 

Es baut sich auf, es macht sich breit

Das Gottesreich zu letzter Frist.

Und heute, da stehen wir hier

wir hören auch das heilige Wort

Vom Herrn sind nun gesendet wir

zu gehen auch von Ort zu Ort.

Von seiner Liebe zu berichten

den Menschen zeigen diesen Gott

der nicht gekommen ist zu richten,

der auf sich nimmt all Hohn und Spott.

Er hat erlöst die ganze Welt,

wir dürfen dies nun auch verkünden,

denn er hat uns dazu erwählt,

uns Menschen, auch mit unseren Sünden!

Nun spricht er hier durch unser Wort,

das in der Kirche wird hier laut,

Dass wir auch künden hier und dort

Wie Gottes Reich wird auferbaut.

Auch heute können sie geschehn,

die Wunder, die die Bibel zeigt,

die Menschen können diese sehen,

wenn ehrfurchtsvoll das Haupt geneigt,

vor diesem Jesus, Gottes Sohn,

der in der Taufe uns beruft,

der uns vor allen Zeiten schon

in seine Schar der Jünger ruft.

Jetzt hat bestimmt ein heiliges Jahr

der Papst in Rom für alle Welt

und als das Leitmotiv fürwahr

hat er Barmherzigkeit erwählt. 

Dass wir auch heute Boten sind,

von dieser Liebe, Gottes Macht,

dass wir vom Alten bis zum Kind

hier Zeugnis können geben sacht

Darum wollen bitten wir den Herrn

den Geist des Rates und des Muts

dass wir den Spuren folgen gern

um dieses ewgen höchsten Guts. 

Lasst uns auf Gottes Weisung hören

Lasst uns das Wort mit Freude leben

dass wir zu jenen nun gehören

die anderen neue Hoffnung geben. 

Amen.  

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