Christi Himmelfahrt - 14. Mai 2015

Liebe Schwestern und Brüder!

Eine Elfermannschaft steht am Beginn. Keine Sorge, ich begebe mich jetzt nicht auf das Terrain des Fußballsportes, dazu kenne ich mich dort zu wenig aus. Doch auch das heutige Evangelium hat von einer „Elfermannschaft“ gesprochen. Da sind elf Jünger Jesu. Fischer, Handwerker, feinisnnige Zuhörer und grobschlächtige Anpacker, wortgewandte Redner und zurückhaltende Bescheidende.

Alle Menschentypen werden wohl in dieser Elfermannschaft zu finden sein. Und diese Mannschaft steht am Beginn. Jesus gibt der kleinen - verschwindend kleinen Schar einen weltumwandelnden Auftrag mit. Diese Elfermannschaft steht nicht einer gleich großen Mannschaft gegenüber, sondern der ganzen Welt. Und diese Mannschaft soll auch nicht GEGEN die anderen gewinnen, sondern MIT DEN ANDEREN GEWINNEN. Diese Mannschaft, soll die lebens-spendende, ja lebens-rettende Botschaft von Heil und Erlösung verkünden. - Verkünden, nicht aufzwingen. Denn Gott lässt dem Menschen die Freiheit. Doch Jesus Christus zeigt in seinem Missionsauftrag auch eines ganz klar: Diese Freiheit des Menschen kann auch ins Versagen, in die Dunkelheit, ja in die Verdammung führen. Christus stellt uns heute klar vor Augen: Du bist als Mensch frei in der Entscheidung für mich oder gegen mich. Doch deine Verantwortung ist es auch, die Konsequenzen deiner Entscheidung zu tragen. 

„Wer glaubt und sich taufen lässt wird gerettet werden, wer nicht glaubt, wird verdammt werden“ - An dieser klaren Aussage des Herrn kommen wir nicht vorbei. Unsere Freiheit ist es, die Entscheidung zu treffen. Und unsere Hilfe ist jene unverbrüchliche Hoffnung, die uns Jesus Christus durch seinen Tod und seine Auferstehung geschenkt hat. In seiner Himmelfahrt - wo seine menschliche Natur aufgenommen wird in die Gemeinschaft mit Gott - nimmt er gleichsam unseren sterblichen Leib mit hinein in die Verklärung der Ewigkeit. Das ist die Hoffnung und das klare Zeugnis, das die Entscheidung der Menschheit für Gottes Botschaft erleichtern soll. Die Menschen können in Freiheit Nein zu Gott und seinem Heilsangebot sagen. Sie können freiwillig den Weg der Dunkelheit und Gottferne wählen. Und viele tun es. Damals wie heute. 

Doch das Angebot Christi und seiner Elfermannschaft - heute verfielfacht in den tausenden Verkündern der Frohen Botschaft in der weltumspannenden Kirche - ist unverbrüchlich: Wähle das Leben, wähle die wahre Freiheit, wähle die Ewigkeit. 

Amen. 

 
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