Was glaubst Du? Was ist dir dein Glaube wert?

Diese beiden Fragen könnten wir uns heute stellen, gerade in dieser besonderen Nacht, die das Leben der Menschen grundlegend geändert hat.

Wie hat sich das Leben geändert? Wir leben aus der Perspektive nach vorne. So wie ein Kind aufstehen will, wie ein Läufer ein Ziel vor Augen hat, wie ein Schüler auf eine Prüfung hin lernt, wie ein Musiker sein Können entwickelt – so lebt jeder Mensch auf ein Ziel hin.

Christus zeigt uns, dass unser Ziel nicht im Leeren ist. Zu dieser Erkenntnis führt Er uns durch Seinen Tod und Seine Auferstehung. Was kein Mensch kann, das bewirkte Er mit der Kraft Gottes. Weil Jesus Christus Gott und Mensch ist, konnte Er den Tod überwinden. Nicht nur das, Er hat gleichzeitig das Leben neu geschaffen. Was früher nicht möglich war, bewirkte Christus durch Seine Auferstehung. Allen Menschen steht der Weg zur Auferstehung offen.

„Er hat den Weg der Erkenntnis ganz erkundet“, wie der Prophet Baruch im Alten Testament Gott beschreibt, und Gott hat die Erkenntnis „Jakob, seinem Diener, verliehen, Israel, seinem Liebling“. (Bar 3,37) Der Mensch las Liebling Gottes - glauben wir das?

Im Schöpfungsbericht spüren wir es: Gott hat den Menschen geschaffen, als seinen Liebling. Und deshalb wollte Er ihn nicht zugrunde gehen lassen.

Das zeigt die Feier des Osterfestes: Das Licht Christi durchbricht die dunkle Nacht. Die Lesungen spiegeln die Geschichte des Volkes Israel, die auf Christus hinzielt. Das Taufwasser wird mit der Osterkerze geweiht und begründet das Leben der Christen. Das Halleluja drückt die Freude darüber aus, dass Christus uns die Auferstehung erschlossen hat.

Ja, wir glauben: Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden. Amen.

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