Osternacht 2026

 

»Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden.« 

Das Leiden des Herrn hatte seinen Höhepunkt in seinem Tod am Kreuz. Feierlich haben wir am Karfreitag das Kreuz verehrt, als Zeichen des Sieges über Sünde und Tod. 

Und dennoch. Beim Kreuz dürfen wir nicht stehen bleiben. Nicht bei Leid und Vernichtung, nicht bei Tod und Vergänglichkeit. 

Denn Jesus lebt. Er hat den Tod überwunden. Er ist siegreich auferstanden. Er lebt, um uns das Leben zu geben. 

»Seht die Stelle, wo er gelegen hat«, sagt der Engel zu den Frauen. Das Grab ist leer. Nicht an den irdisch vergänglichen Dingen sollen wir uns festhalten, sondern an der Botschaft der Freude: Das Leben hat gesiegt. Gott ist nicht tot, nicht unterlegen, auch nicht unter dem Lärm und der Blindheit des 21. Jahrhunderts. Gott ist der letzte Sieger, und uns, die wir uns an ihm festhalten, nimmt er mit hinein in diesem Sieg. 

Die Frauen erhalten den Auftrag, die Freudenbotschaft von der Auferstehung an die Jünger Jesu weiterzugeben.

Geben auch wir weiter, was uns geschenkt wurde. Erzählen wir vom Leben, das uns Christus erworben hat. Geben wir Zeugnis von der Freude, die es bedeutet, mit ihm Gemeinschaft zu halten, einen Platz in seiner Kirche zu haben. 

»Halleluja – Lobet Gott«, so lautet der Jubelruf dieser Heiligen Nacht. Und dieser Ruf darf niemals verstummen. 

Es liegt an uns, ihn in diese unsere Welt hinein zu rufen, als Botschaft der Hoffnung und des Lebens. 

Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden! Halleluja! 

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