Christen haben sich immer von ihren Zeitgenossen unterschieden, wenn sie im Herzen Gottes Weisungen gefolgt sind. „Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 5,17-37) Das sagte Jesus in der Bergpredigt am See Genesaret. Zuerst nannte er die Seligpreisungen. Er beschrieb seine Zuhörer als „Licht der Welt“, als „Salz der Erde“. Er versuchte sie für eine Vision zu gewinnen, die er vom Himmel auf die Erde brachte: „Euer Licht soll vor den Menschen leuchten“ (Mt 5,16).

Was Jesus sympathisch macht, ist, dass er nicht einfach nur lobt, schmeichelt, sondern den Menschen ernst nimmt. Das Mindestmaß für das Zusammenleben soll im Herzen noch übertroffen werden. Physisch nicht zu töten, war die Errungenschaft der Zeit der Zehn Gebote. Jesus fordert mehr: sich im Herzen zu versöhnen, den inneren Menschen zu reinigen.

Wovon sollte der innere Mensch rein werden? Vom Krieg, vom Ehebruch, von der Habgier, von der Lüge. Wie beruhigend ist es, einen Menschen sich gegenüber zu sehen, dessen Wort man vertrauen kann: Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein. (vgl Mt 5,37)

Das ist die Botschaft Christi: das Himmelreich beginnt im Inneren des Menschen, in seiner lauteren Gesinnung, im ehrlichen, wohlwollenden Umgang mit seinem Nächsten. Das wächst der Mensch zur wahren Größe – unabhängig von seiner gesellschaftlichen Stellung: „Wer [die Gebote] ... hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.“ (Mt 5,19)

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