Ein neues Jahr hat begonnen. Viele schauen zuversichtlich in die Zukunft. Andere mit großer Sorge. Was wird dieses Jahr bringen? Wie wird sich die Krisensituation unseres Kontinents Europa lösen lassen?


Bei all den Fragestellungen und Sorgen ist es sinnvoll, dass wir das neue Jahr unter den Segen Gottes stellen. Die erste Lesung hat uns den Segen des Aaron wiedergegeben. Es ist gut, dass wir dieses neue Jahr der seligen Jungfrau Maria anvertrauen. In Ihr sehen wir Realitätsinn und Offenheit gegenüber Gottes willen in eins. An ihr dürfen wir Vorbild und Maß nehmen. Zugleich feiern wir diesen 1. Jänner als Weltfriedenstag. Frieden, ihn brauchen wir nötiger denn je. Wir sehen die Krisenherde unserer Welt, wir sehen verfolgte Menschen, Menschen auf der Flucht, zerstörte Heimat, zerstörte Hoffnung.
Nicht die Diplomatie, nicht der Einsatz militärischer Streitkräfte wird im letzten den Frieden wiederherstellen. Es liegt an uns allen, immer neu für den Frieden zu beten, für den Frieden einzutreten. Es liegt an uns, durch unser Tun dieser Welt ein menschliches, weil christliches Angesicht aufzuprägen. Wir dürfen uns zu einem Gott bekennen, der uns segnet. Zu einem Gott, der seinen Sohn sendet, um uns zu retten und zu erlösen. Zu einem Gott, der sich in der seligen Jungfrau Maria eine wunderbare Wohnung für das Kommen seines Sohnes erwählt hat. Zu einem Gott, der uns Zukunft schenkt!
Papst Benedikt sagte in seiner Ansprache am Neujahrstag 2013: "Wie das Licht und die Wärme der Sonne ein Segen für die Erde sind, so ist es das Licht Gottes für die Menschheit, wenn er sein Angesicht über ihr erstrahlen lässt. Und das ist mit der Geburt Jesu Christi geschehen! Gott hat über uns sein Angesicht leuchten lassen: am Anfang auf sehr demütige verborgene Weise, in Bethlehem waren allein Maria und Josef sowie einige Hirten Zeugen dieser Offenbarung; doch allmählich hat das Licht Christi wie die Sonne zugenommen, die vom Morgengrauen und dann den Mittag erreicht und hat sich überall ausgebreitet. Bereits in der kurzen Zeit seines Lebens auf Erden hat Jesus von Nazareth das Angesicht Gottes über dem Heiligen Land erstrahlen lassen; und dann hat er durch die vom heiligen Geist beseelte Kirche das Evangelium des Friedens auf alle Völker ausgebreitet."
Wir dürfen heute erneut hin treten zur Krippe, den Herrn Jesus Christus anbeten, das kleine Kind von Bethlehem, zugleich den starken Gott, den Friedensfürsten, in dem allein unsere Hoffnung liegt. Rufen wir diese Botschaft des Heils, das Evangelium in alle Welt hinaus!
Amen

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 button praedicatio; Till Magnus Steiner;

 

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