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  • Jesaja spricht in der Lesung zu Menschen, die Geld besitzen und es investieren: „Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht?“ (Jes 55,2) Diese Frage stellt Jesaja auch uns heute hier: Was macht dich satt? Aus seinen Worten können wir gleich erkennen, dass es sich nicht materielle Nahrung handelt: „Ich schließe mit euch einen ewigen Bund: Die Erweise der Huld für David sind beständig.“ (Jes 55,3) Dieser Text wurde für Menschen geschrieben, die fern von ihrer Heimat gelebt haben, die im Exil in Babylon waren. Sie standen vor der Entscheidung: mit Gott oder fern von Gott, akzeptiere ich ihn oder wende ich mich den Götzen zu, die nicht
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  • 17. Sonntag im Jahreskreis A – 26. 7. 2026   Was ist uns wirklich wichtig? Wofür ist es wert, ein Gebet zu sprechen? "Betens, Herr Pfarrer, dass morgen schönes Wetter ist!", habe ich schon öfter auf Ausflügen oder Urlaubsreisen gehört. Geht es uns wirklich um nichts anderes? Kramen wir doch ein wenig in unserer Erinnerung: Worum beten wir: vielleicht um den Lottogewinn am Mittwoch oder Sonntag? Um die Euromillionen am Freitag?
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  • Was ist der Himmel? Gibt es den Himmel? Jesus beantwortet diese Fragen in Gleichnissen. Es ist keine philosophische Erörterung, sondern es sind Bilder aus dem Alltag. Der Landarbeiter und der Kaufmann finden etwas unglaublich Kostbares. Sie sind bereit, alles dafür zu geben. Sie verkaufen alles, was sie besitzen, um diesen Schatz zu erwerben. Der Landarbeiter findet den Schatz bei der Arbeit auf dem Feld. Er sucht nicht speziell danach. Der Schatz ist verborgen, so dass er ihn ganz zufällig entdeckt. Der Himmel ist genauso ein Schatz, sagt Jesus. Er ist verborgen, du kannst ihn im Alltag entdecken. Man merkt in dem Gleichnis die Freude des einfachen Arbeiters, als er diesen Schatz entdeckt. Offenbar hat er sich schon lange danach gesehnt,
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  • 16. Sonntag im Jahreskreis - A - 19. Juli 2026   So manchem Landwirt oder auch Hobbygärtner wird das Evangelium heute aus der Seele gesprochen sein. Der ewige Kampf gegen das „Unkraut“, dessen Lebenskraft offensichtlich unüberwindlich ist.  Zugleich weiß jeder Gärtner, wie gefährlich es ist, ein kleines Pflänzchen auszureißen, wenn man es vorschnell als Unkraut definiert. So mancher Trieb einer so lange herbeigesehnten Kulturpflanze ist diesem Tun schon zum Opfer gefallen. Und genau darum geht es unserem Herrn Jesus heute, wenn er das Reich Gottes – ja unser Leben – mit diesem Weizenfeld vergleicht.  Urteilen wir nicht vorschnell – besser noch, urteilen wir gar nicht - ob etwas Unkraut oder Weizen für das Reich Gottes ist. Lassen wir Gott das Urteil. Denn so manches Aufstrebende in
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  • Worte können viel Gutes bewirken, aber auch zerstören. Sie können aufbauen und sie können niederreißen. „Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, auferbaut und denen, die es hören, Nutzen bringt!“ (Eph 4,29) Eigentlich sind Worte nur Schallwellen, bewegte Luft. Aber sie sind in Emotionen eingebettet, die eine Resonanz hervorrufen. So wie ein Instrument, so wie ein Sänger einen Resonanzkörper braucht, so braucht ein Wort den Resonanzkörper. Jesus vergleicht diese Tatsache mit dem fruchtbaren oder steinigen Boden, auf den ein Säman sät. Der Samen ist das Wort. Die Vögel fressen den Samen, d.h. das Wort kommt gar nicht in den Boden. Das ist der Fall, wenn Unruhe oder Unaufmerksamkeit ein Wort gar
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  • 14. Sonntag im Jahreskreis – A - 5. Juli 2026   Liebe Brüder und Schwestern! Wie stellt Jesus sich seine Kirche vor? - Welche Menschen sollen sie bilden?  Hört man auf so manche „Bibelwissenschafter“ in anderen christlichen Gemeinschaften, so habe Christus gar keine Kirche gründen wollen. Doch diese Fehlinterpretation von Schrift und Tradition können wir hier außer Acht lassen. Wir wissen um das Gründungswort des Herrn aus dem Matthäusevangelium vom Felsen Petri. Doch was baut der Herr darauf auf?
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