• Lesejahr B

    Lesejahr B

    Mehr Markus, aber auch Johannes ... Weiterlesen
  • Lesejahr A

    Lesejahr A

    Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus ... Weiterlesen
  • Lesejahr C

    Lesejahr C

    Mit Lukas auf Christus schauen ... Weiterlesen
  • Herrenfeste und Heilige

    Herrenfeste und Heilige

    Das Leben Jesu Christi und der Seinen ... Weiterlesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Default
  • Titel
  • Datum
  • Random
  • Frübitten Lasst uns beten zu Jesus Christus, der in den Himmel aufgefahren ist: Sende herab den Heiligen Geist und erneuere Deine Kirche Sei mit den jungen Menschen, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten; festige, was Du in ihnen gewirkt hast. Stärke alle, die gefirmt sind; hilf uns, als Deine Jünger zu leben. Steh den kranken Menschen bei und schenke ihnen den Trost des Heiligen Geistes. Erbarme Dich unserer Verstorbenen; lass ihnen das Licht Deiner Herrlichkeit leuchten.   Du hast uns durch den Tod und die Auferstehung Deines Sohnes erlöst, dafür danken wir Dir heute und in alle Ewigkeit. Amen.
    Weiterlesen
  • 7. Sonntag der Osterzeit - B - 16. Mai 2021 Liebe Gläubige! Wer schon einmal am Totenbett eines geliebten Menschen stand, der weiss, wie kostbar die letzten Worte dieses Menschen werden. Man erinnert sich immer wieder an sie. Sie sind Vermächtnis, letzter Wille, klare Weisung für die Zukunft über den Tod dessen hinaus, der sie ausspricht. 
    Weiterlesen
  • Predigt in der Osterzeit, Hl. Messe mit den Feuerwehren Audioaufnahme
    Weiterlesen
  • 6. Sonntag der Osterzeit, 9. Mai 2021 „Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe!“ - Diese Grundaussage des ersten Johannesbriefes haben wir heute gehört. Und wir dürfen sie als Schlüssel anwenden zum Verständnis der Texte dieses heutigen Sonntags.
    Weiterlesen
  • Fünfter Sonntag der Osterzeit, 2. Mai 2021 Liebe Gläubige, versammelte Gemeinde! Blicken wir auf die vergangenen Sonntage zurück. War an den ersten drei Sonntagen der Osterzeit die Begegnung des Auferstandenen mit seinen Jüngern im Mittelpunkt, also der klare Hinweis auf den Sieg des Lebens über den Tod, auf den Sieg des Menschensohnes Jesus Christus über Satan und Sünde, so haben wir am 4. Ostersonntag die Beschreibung Jesu als Guten Hirten betrachten dürfen. 
    Weiterlesen
  • 1. Mai 2021 - Hl. Josef, der Arbeiter   Von Josef ist uns im Evangelium kein einziger Ausspruch, kein Wort, keine Stellungnahme überliefert. Wir hören nur, dass er „gerecht“ war. Aus seinen Taten dürfen wir erkennen, welche Bedeutung dieser Heilige für uns hat. Gerade in diesem Jahr, das Papst Franziskus besonders unter den Schutz des hl. Josef gestellt hat, dürfen wir seine Bedeutung von verschiedenen Seiten beleuchten. 
    Weiterlesen
MEHR ANZEIGEN Alle anzeigen

Alle Predigten

Montag der 4. Woche im Jahreskreis I

30. Januar 2017

Liebe Schwestern und Brüder, versammelte Gemeinde!

Schön klingt die Geschichte nicht, die wir eben aus dem Markusevangelium gehört haben. Vermutlich gibt es im ganzen Evangelium keine schauerlichere Episode als jene, von der wir da erfahren. 

Jesus hat Galiläa verlassen und sich an das andere Ufer des Sees Gennesaret begeben. Er ist also nun in der Dekapolis, im Land der Heiden. Und es ist mitten in der Nacht, als er ankommt. 

Und da begegnet ihm der Besessene. Wir hören, wie uns Markus sehr ausführlich über dessen elende Verfassung berichtet, der da Jesus entgegenkommt.  Seine Menschenscheu treibt ihn dazu, in Grabhöhlen zu wohnen, Orte also, die sonst niemand aufsuchen durfte, ohne sich rituell unrein zu machen. Gräber galten bei den Juden als Behausung der Dämonen. Man hatte dem armen Mann seiner Gefährlichkeit wegen Fesseln angelegt, aber vergebens. Jetzt überwindet er seine Menschenfurcht und rennt Jesus entgegen. Er wirft sich nieder, ein Akt der Abwehr, weil die Dämonen die Nähe des Herrn fühlen, dessen Macht sie unentrinnbar ausgeliefert sind. 

So die Szene, in die uns Markus heute hereinholt. Jesu Wort wird heilend und erlösend auf den Armen einwirken. Dass die Dämonen eine Herde von 2000 Schweinen in den Tod treiben zeigt, dass das Leben dieses einen geplagten Menschen mehr wert ist. 

Was kann uns diese Erzählung für heute sagen?

Das Bild des hier von Dämonen gequälten Menschen liegt uns gar nicht so fern, denn es erinnert uns durchaus an Menschen, die ohne Gott heutzutage dunklen Mächten ausgeliefert sind!

Schauen wir den „modernen Menschen“ von heute doch einmal genauer an!

In einem Wissensoptimismus und oftmals blindem Wissenschaftsglauben versucht der Mensch die totale Enttabuisierung der Welt. Selbst die Zeugung des Kindes im Labor ohne die Lie beide Begegnung zweier Menschen hat die Wissenschaft möglich gemacht. 

Aber die alten Fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens? - diese Fragen bedrängen den Menschen heute wie früher. Weder Wissenschaft noch Technik können darauf eine zufriedenstellende Antwort liefern. Im Gegenteil: Die oftmals so gepriesenen Errungenschaften der Wissenschaften, insbesondere der Kommunikation zwischen Menschen entleeren manchmal die Sinnfrage bis zum Äußersten. Anders ist es nicht zu erklären, wenn ein junger Bursch deshalb Selbstmord auf den Gleisen der Bahn begeht, weil in seine FaceBook-Chronik geschrieben wurde: Du bist fett und hässlich. Die Welt wäre besser ohne dich!“

Weil die Menschen in ihrem tiefsten Inneren dies bemerkt haben, dass ihnen Wissenschaft und Technik nicht vernünftige Antworten auf ihre Grundfragen liefern, haben sie dann noch von der Vernunft Abschied genommen. 

Die Folge ist eine Flucht in subjektive Gefühle. Fühlen statt Denken, Betroffenheit statt Reflexion. In dieser Situation stehen wir heute. 

Ich bin überzeugt, dass die heute so moderne Hinneigung zur Esoterik ein Alarmsignal ist: Frustrierte Kinder dieser Welt, die zuerst vom Glauben Abschied genommen haben, um dem Wissen zu huldigen, und dann vom Wissen Abschied genommen haben, um das Geheimnis zu retten, finden sich jetzt ohne Bezug zu einem persönlichen Gott wieder. Und suchen ihre Antwort in der Esoterik. Das sind die Dämonen unserer Zeit. Und die Aussage des Besessenen gilt auch für sie: Denn wir sind viele!

Gerade hier darf die Botschaft des katholischen Glaubens heilend und erlösend in unsere Welt hineingerufen werden. Wir müssen uns verabschieden von allem christlichen Duckmausertum, von allem Schönreden, von der Bequemlichkeit eines Christentums, das sich selbst genügt oder nur mit internen Problemen, mit Strukturfragen und gremialen Organisationen kämpft. 

 Wir müssen uns klar sein: Wenn wir die Botschaft von Heil und Erlösung, wenn wir das Evangelium nicht in unsere Welt - ja in die Nacht unserer Welt - hinausschreien, dann verstummen die einzelnen wirklichen und glaubwürdigen Antworten, die die Menschen auf ihre Fragen so nötig haben. 

Die Leute baten Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Wir erkennen dieses Alarmsignal! Sie ziehen es vor, fern von Christus zu leben. Denn dann wird das Leben, so wie sie es sich gerichtet haben, nicht in Frage gestellt. 

Umso mehr ist es unsere Aufgabe, den Menschen zu zeigen, wie einzigartig, wie seligmachend es ist, bei Christus zu sein, ihm zu begegnen in seinem Wort, in seinem Sakrament, so wie wir es hier gerade tun. 

Haben wir den Mut, den Menschen das Evangelium von Hoffnung und Erlösung zu bringen! Bringen wir ihnen Jesus, der mit seinem Sein, seinem Tun und seinem Wort die letzte Antwort ist auf alle Fragen dieser Welt!

Bringen wir ihnen die Botschaft eines liebenden, barmherzigen Gottes, der den Menschen aus aller Dunkelheit befreit, aus aller Schwäche aufrichtet und ihm ein neues Ziel schenkt.  Amen.

heiligenlexikon_button.png

button_evangelium_neu.jpg

Joomla!-Debug-Konsole

Sitzung

Profil zum Laufzeitverhalten

Speichernutzung

Datenbankabfragen