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  • 20. Sonntag im Jahreskreis A - 16. August 2023 »Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt für alle Völker!«  Das ist die fast unvorstellbare Vision des Propheten Jesaja. Er schaut – so sagen die Väter – die Zeit nach dem babylonischen Exil. Er schaut eine Zeit, in der es nicht mehr nur das „auserwählte Volk“ ist, das dem Herrn und Gott Opfer darbringt. Aus allen Völkern und Nationen werden die Menschen am Bund mit Gott festhalten. 
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  • Sobald das Wetter im Frühling schön wird, sieht man häufig Radfahrer, die von Bisamberg über Flandorf und Enzersfeld ins Kreuttal fahren. In der Früh kann man in den Dörfern Läufer beobachten, die die morgentliche Frische genießen.  Die Arbeit im Garten und in der Landwirtschaft braucht genauso wie der Sport einen gesunden Menschen und die Bewegung hält ihn gesund. Beweglichkeit und Hygiene spielt eine wichtige Rolle im Alltag, um die Lebensqualität hoch zu halten. Das wirkt sich auf den Geist des Menschen aus, wenn er seinen Körper so gut als möglich gesund hält. Der römische Dichter Juvenal gibt das Motto in seinen Satiren. Es ist sinnvoll darum zu beten, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei: „mens sana in
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  • 15. August 2026 – Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel Mitten im August, in der Zeit des Sommers, der Ferien und der Erholung, feiern wir ein Fest, das weit über den heutigen Tag hinausweist: das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel.
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  • Jesaja spricht in der Lesung zu Menschen, die Geld besitzen und es investieren: „Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht?“ (Jes 55,2) Diese Frage stellt Jesaja auch uns heute hier: Was macht dich satt? Aus seinen Worten können wir gleich erkennen, dass es sich nicht materielle Nahrung handelt: „Ich schließe mit euch einen ewigen Bund: Die Erweise der Huld für David sind beständig.“ (Jes 55,3) Dieser Text wurde für Menschen geschrieben, die fern von ihrer Heimat gelebt haben, die im Exil in Babylon waren. Sie standen vor der Entscheidung: mit Gott oder fern von Gott, akzeptiere ich ihn oder wende ich mich den Götzen zu, die nicht
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  • 17. Sonntag im Jahreskreis A – 26. 7. 2026   Was ist uns wirklich wichtig? Wofür ist es wert, ein Gebet zu sprechen? "Betens, Herr Pfarrer, dass morgen schönes Wetter ist!", habe ich schon öfter auf Ausflügen oder Urlaubsreisen gehört. Geht es uns wirklich um nichts anderes? Kramen wir doch ein wenig in unserer Erinnerung: Worum beten wir: vielleicht um den Lottogewinn am Mittwoch oder Sonntag? Um die Euromillionen am Freitag?
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  • Was ist der Himmel? Gibt es den Himmel? Jesus beantwortet diese Fragen in Gleichnissen. Es ist keine philosophische Erörterung, sondern es sind Bilder aus dem Alltag. Der Landarbeiter und der Kaufmann finden etwas unglaublich Kostbares. Sie sind bereit, alles dafür zu geben. Sie verkaufen alles, was sie besitzen, um diesen Schatz zu erwerben. Der Landarbeiter findet den Schatz bei der Arbeit auf dem Feld. Er sucht nicht speziell danach. Der Schatz ist verborgen, so dass er ihn ganz zufällig entdeckt. Der Himmel ist genauso ein Schatz, sagt Jesus. Er ist verborgen, du kannst ihn im Alltag entdecken. Man merkt in dem Gleichnis die Freude des einfachen Arbeiters, als er diesen Schatz entdeckt. Offenbar hat er sich schon lange danach gesehnt,
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Montag der 4. Woche im Jahreskreis I

30. Januar 2017

Liebe Schwestern und Brüder, versammelte Gemeinde!

Schön klingt die Geschichte nicht, die wir eben aus dem Markusevangelium gehört haben. Vermutlich gibt es im ganzen Evangelium keine schauerlichere Episode als jene, von der wir da erfahren. 

Jesus hat Galiläa verlassen und sich an das andere Ufer des Sees Gennesaret begeben. Er ist also nun in der Dekapolis, im Land der Heiden. Und es ist mitten in der Nacht, als er ankommt. 

Und da begegnet ihm der Besessene. Wir hören, wie uns Markus sehr ausführlich über dessen elende Verfassung berichtet, der da Jesus entgegenkommt.  Seine Menschenscheu treibt ihn dazu, in Grabhöhlen zu wohnen, Orte also, die sonst niemand aufsuchen durfte, ohne sich rituell unrein zu machen. Gräber galten bei den Juden als Behausung der Dämonen. Man hatte dem armen Mann seiner Gefährlichkeit wegen Fesseln angelegt, aber vergebens. Jetzt überwindet er seine Menschenfurcht und rennt Jesus entgegen. Er wirft sich nieder, ein Akt der Abwehr, weil die Dämonen die Nähe des Herrn fühlen, dessen Macht sie unentrinnbar ausgeliefert sind. 

So die Szene, in die uns Markus heute hereinholt. Jesu Wort wird heilend und erlösend auf den Armen einwirken. Dass die Dämonen eine Herde von 2000 Schweinen in den Tod treiben zeigt, dass das Leben dieses einen geplagten Menschen mehr wert ist. 

Was kann uns diese Erzählung für heute sagen?

Das Bild des hier von Dämonen gequälten Menschen liegt uns gar nicht so fern, denn es erinnert uns durchaus an Menschen, die ohne Gott heutzutage dunklen Mächten ausgeliefert sind!

Schauen wir den „modernen Menschen“ von heute doch einmal genauer an!

In einem Wissensoptimismus und oftmals blindem Wissenschaftsglauben versucht der Mensch die totale Enttabuisierung der Welt. Selbst die Zeugung des Kindes im Labor ohne die Lie beide Begegnung zweier Menschen hat die Wissenschaft möglich gemacht. 

Aber die alten Fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens? - diese Fragen bedrängen den Menschen heute wie früher. Weder Wissenschaft noch Technik können darauf eine zufriedenstellende Antwort liefern. Im Gegenteil: Die oftmals so gepriesenen Errungenschaften der Wissenschaften, insbesondere der Kommunikation zwischen Menschen entleeren manchmal die Sinnfrage bis zum Äußersten. Anders ist es nicht zu erklären, wenn ein junger Bursch deshalb Selbstmord auf den Gleisen der Bahn begeht, weil in seine FaceBook-Chronik geschrieben wurde: Du bist fett und hässlich. Die Welt wäre besser ohne dich!“

Weil die Menschen in ihrem tiefsten Inneren dies bemerkt haben, dass ihnen Wissenschaft und Technik nicht vernünftige Antworten auf ihre Grundfragen liefern, haben sie dann noch von der Vernunft Abschied genommen. 

Die Folge ist eine Flucht in subjektive Gefühle. Fühlen statt Denken, Betroffenheit statt Reflexion. In dieser Situation stehen wir heute. 

Ich bin überzeugt, dass die heute so moderne Hinneigung zur Esoterik ein Alarmsignal ist: Frustrierte Kinder dieser Welt, die zuerst vom Glauben Abschied genommen haben, um dem Wissen zu huldigen, und dann vom Wissen Abschied genommen haben, um das Geheimnis zu retten, finden sich jetzt ohne Bezug zu einem persönlichen Gott wieder. Und suchen ihre Antwort in der Esoterik. Das sind die Dämonen unserer Zeit. Und die Aussage des Besessenen gilt auch für sie: Denn wir sind viele!

Gerade hier darf die Botschaft des katholischen Glaubens heilend und erlösend in unsere Welt hineingerufen werden. Wir müssen uns verabschieden von allem christlichen Duckmausertum, von allem Schönreden, von der Bequemlichkeit eines Christentums, das sich selbst genügt oder nur mit internen Problemen, mit Strukturfragen und gremialen Organisationen kämpft. 

 Wir müssen uns klar sein: Wenn wir die Botschaft von Heil und Erlösung, wenn wir das Evangelium nicht in unsere Welt - ja in die Nacht unserer Welt - hinausschreien, dann verstummen die einzelnen wirklichen und glaubwürdigen Antworten, die die Menschen auf ihre Fragen so nötig haben. 

Die Leute baten Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Wir erkennen dieses Alarmsignal! Sie ziehen es vor, fern von Christus zu leben. Denn dann wird das Leben, so wie sie es sich gerichtet haben, nicht in Frage gestellt. 

Umso mehr ist es unsere Aufgabe, den Menschen zu zeigen, wie einzigartig, wie seligmachend es ist, bei Christus zu sein, ihm zu begegnen in seinem Wort, in seinem Sakrament, so wie wir es hier gerade tun. 

Haben wir den Mut, den Menschen das Evangelium von Hoffnung und Erlösung zu bringen! Bringen wir ihnen Jesus, der mit seinem Sein, seinem Tun und seinem Wort die letzte Antwort ist auf alle Fragen dieser Welt!

Bringen wir ihnen die Botschaft eines liebenden, barmherzigen Gottes, der den Menschen aus aller Dunkelheit befreit, aus aller Schwäche aufrichtet und ihm ein neues Ziel schenkt.  Amen.

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