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  • 3. Sonntag der Osterzeit, 13. April 2024  Jeden Sonntag versammeln wir uns zur Eucharistiefeier. Im Glauben an den auferstandenen Herrn sind wir hier vereint. Obwohl wir ihn nicht sehen, glauben wir an ihn. Wir erkennen sein Tun in unserem Leben, und wir lieben ihn, das erfüllt uns mit Freude! Wie groß muss die Freude erst gewesen sein bei den Aposteln, denen Jesus erschienen ist! Er hat ihnen unzweifelhaft gezeigt, dass er lebt, ja, dass er wirklich auferstanden ist! Daher auch die Aufforderung an sie, ihn mit ihren Händen anzufassen und so das Ereignis der Auferstehung zu „begreifen“. Jeder Zweifel sollte schwinden, denn „kein Geist hat Fleisch und Knochen“! Schließlich lud sie Jesu sogar zum Ostermahl, indem er mit ihnen aß.
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  • Gott ist Mensch geworden. Weihnachten gehört zu den populärsten Festen. Die Krippe fasziniert viele. Was hat es bewirkt? Wie sind die Menschen damit umgegangen? Hat es jemanden innerlich berührt? Die Bibel berichtet genau von diesen Menschen, die beeindruckt waren, die Jesus erlebt haben: wie Er redete, wie Er mit den Menschen umgegangen ist. Wie würde es uns gehen, wenn Er uns plötzlich gegenüberstehen würde? Gestern waren 200 Kinder bei Papst Franziskus in Rom. Sie bereiten sich auf die Erstkommunion vor, lauter junge Römerinnen und Römer. Sie haben ihm Fragen gestellt: Warum gibt es den Tod, den Krieg? Was ist Glauben? Was ist echte Freundschaft?  Die Kinder stellten dem Papst, ihrem Bischof Fragen, ohne Scheu, ganz unmittelbar. Welche Fragen würden wir
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  • Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit Weißer Sonntag, 7. April 2024   Acht Tage sind es nun her, dass wir die Osternacht gefeiert haben. Wir haben die dunkle Kerze mit dem »Lumen Christi«, dem Licht Christi, erhellt. 
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  • Ostersonntag, 31. März 2024 Betrachten  wir  das heutige Evangelium einmal genauer:  da ist nicht die Rede von einem fröhlichen Osterspaziergang  in  der erwachenden Natur.
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  • Osternacht, 31. März 2024 Waren DAS wirklich Worte Froher Botschaft, einer Osterbotschaft, die wir eben gehört haben? Wir fühlen uns doch innerlich sonderbar berührt, wenn wir diesen Text des Evangeliums hören. »Sie gingen in aller Frühe zum Grab« – »Sie erschraken sehr«. Es sollte doch der Höhepunkt der Osternachtsfeier sein. 
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  • In den drei Heiligen Tagen waren die Ratschenkinder unterwegs. Viele haben sie freudig begrüßt, ihnen Süßigkeiten geschenkt und Spenden gegeben. Es ist ein Dank der Leute für ihren Dienst in der Karwoche, die freundlichen Stimmen, die durch die Dörfer rufen, für den Dienst als Ministranten nicht nur in der Osterzeit, sondern während des ganzen Jahres. Welchen Hintergrund hat dieser Brauch? Als noch keine Glocken gegossen wurden oder sie zu teuer für Klöster und Pfarrgemeinden waren, verwendete man Holzbretter, um zum Gottesdienst zu rufen. Man klopfte auf die Bretter. Das war in der Ruhe der Früh gut zu hören. Heute sagen wird: Die Glocken fliegen nach Rom - vom Gloria des Gründonnerstags bis zum Gloria der Osternacht. Damit drücken wir aus, dass
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Montag der 4. Woche im Jahreskreis I

30. Januar 2017

Liebe Schwestern und Brüder, versammelte Gemeinde!

Schön klingt die Geschichte nicht, die wir eben aus dem Markusevangelium gehört haben. Vermutlich gibt es im ganzen Evangelium keine schauerlichere Episode als jene, von der wir da erfahren. 

Jesus hat Galiläa verlassen und sich an das andere Ufer des Sees Gennesaret begeben. Er ist also nun in der Dekapolis, im Land der Heiden. Und es ist mitten in der Nacht, als er ankommt. 

Und da begegnet ihm der Besessene. Wir hören, wie uns Markus sehr ausführlich über dessen elende Verfassung berichtet, der da Jesus entgegenkommt.  Seine Menschenscheu treibt ihn dazu, in Grabhöhlen zu wohnen, Orte also, die sonst niemand aufsuchen durfte, ohne sich rituell unrein zu machen. Gräber galten bei den Juden als Behausung der Dämonen. Man hatte dem armen Mann seiner Gefährlichkeit wegen Fesseln angelegt, aber vergebens. Jetzt überwindet er seine Menschenfurcht und rennt Jesus entgegen. Er wirft sich nieder, ein Akt der Abwehr, weil die Dämonen die Nähe des Herrn fühlen, dessen Macht sie unentrinnbar ausgeliefert sind. 

So die Szene, in die uns Markus heute hereinholt. Jesu Wort wird heilend und erlösend auf den Armen einwirken. Dass die Dämonen eine Herde von 2000 Schweinen in den Tod treiben zeigt, dass das Leben dieses einen geplagten Menschen mehr wert ist. 

Was kann uns diese Erzählung für heute sagen?

Das Bild des hier von Dämonen gequälten Menschen liegt uns gar nicht so fern, denn es erinnert uns durchaus an Menschen, die ohne Gott heutzutage dunklen Mächten ausgeliefert sind!

Schauen wir den „modernen Menschen“ von heute doch einmal genauer an!

In einem Wissensoptimismus und oftmals blindem Wissenschaftsglauben versucht der Mensch die totale Enttabuisierung der Welt. Selbst die Zeugung des Kindes im Labor ohne die Lie beide Begegnung zweier Menschen hat die Wissenschaft möglich gemacht. 

Aber die alten Fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens? - diese Fragen bedrängen den Menschen heute wie früher. Weder Wissenschaft noch Technik können darauf eine zufriedenstellende Antwort liefern. Im Gegenteil: Die oftmals so gepriesenen Errungenschaften der Wissenschaften, insbesondere der Kommunikation zwischen Menschen entleeren manchmal die Sinnfrage bis zum Äußersten. Anders ist es nicht zu erklären, wenn ein junger Bursch deshalb Selbstmord auf den Gleisen der Bahn begeht, weil in seine FaceBook-Chronik geschrieben wurde: Du bist fett und hässlich. Die Welt wäre besser ohne dich!“

Weil die Menschen in ihrem tiefsten Inneren dies bemerkt haben, dass ihnen Wissenschaft und Technik nicht vernünftige Antworten auf ihre Grundfragen liefern, haben sie dann noch von der Vernunft Abschied genommen. 

Die Folge ist eine Flucht in subjektive Gefühle. Fühlen statt Denken, Betroffenheit statt Reflexion. In dieser Situation stehen wir heute. 

Ich bin überzeugt, dass die heute so moderne Hinneigung zur Esoterik ein Alarmsignal ist: Frustrierte Kinder dieser Welt, die zuerst vom Glauben Abschied genommen haben, um dem Wissen zu huldigen, und dann vom Wissen Abschied genommen haben, um das Geheimnis zu retten, finden sich jetzt ohne Bezug zu einem persönlichen Gott wieder. Und suchen ihre Antwort in der Esoterik. Das sind die Dämonen unserer Zeit. Und die Aussage des Besessenen gilt auch für sie: Denn wir sind viele!

Gerade hier darf die Botschaft des katholischen Glaubens heilend und erlösend in unsere Welt hineingerufen werden. Wir müssen uns verabschieden von allem christlichen Duckmausertum, von allem Schönreden, von der Bequemlichkeit eines Christentums, das sich selbst genügt oder nur mit internen Problemen, mit Strukturfragen und gremialen Organisationen kämpft. 

 Wir müssen uns klar sein: Wenn wir die Botschaft von Heil und Erlösung, wenn wir das Evangelium nicht in unsere Welt - ja in die Nacht unserer Welt - hinausschreien, dann verstummen die einzelnen wirklichen und glaubwürdigen Antworten, die die Menschen auf ihre Fragen so nötig haben. 

Die Leute baten Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Wir erkennen dieses Alarmsignal! Sie ziehen es vor, fern von Christus zu leben. Denn dann wird das Leben, so wie sie es sich gerichtet haben, nicht in Frage gestellt. 

Umso mehr ist es unsere Aufgabe, den Menschen zu zeigen, wie einzigartig, wie seligmachend es ist, bei Christus zu sein, ihm zu begegnen in seinem Wort, in seinem Sakrament, so wie wir es hier gerade tun. 

Haben wir den Mut, den Menschen das Evangelium von Hoffnung und Erlösung zu bringen! Bringen wir ihnen Jesus, der mit seinem Sein, seinem Tun und seinem Wort die letzte Antwort ist auf alle Fragen dieser Welt!

Bringen wir ihnen die Botschaft eines liebenden, barmherzigen Gottes, der den Menschen aus aller Dunkelheit befreit, aus aller Schwäche aufrichtet und ihm ein neues Ziel schenkt.  Amen.

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