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  • 1. Adventsonntag - A - 27. November 2022 1. Lesung: Jesaja 2,1-5  2. Lesung: Römer 13,11-14a  Evangelium: Matthäus 24,29-44    Drei Gedanken zum heutigen ersten Adventsonntag Das Prinzip Hoffnung, die Frage, wer denn wirklich den Messias erwartet und der  Aufruf zur Wachsamkeit.    Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge. Mit einer Vision der kirchlichen Zukunft - und damit der Zuversicht und Hoffnung für uns Menschen begleitet uns der Prophet Jesaja in die Tage des Advents. Endzeit-Visionen wie diese sind nicht einfach schöne Traäume. Sie geben Hoffnung. Eine Hoffnung, die in unseren Tagen sehr notwendig ist. Und diese Visionen stiften vertrauen, dass auch wir selbst auch etwas tun können. Diese Visionen  wollen uns ermutigen, die Initiative
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  • Der Advent ist ein Neubeginn. Wir beginnen ein neues Kirchenjahr damit, dass wir auf etwas hoffen: „Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ (Hebr 11,1, Übers. 1980) Interessant ist, dass das Kirchenjahr nicht mit Weihnachten, sondern mit dem Advent beginnt. Das Jahr fängt nicht mit der Erfüllung, sondern mit der Hoffnung an. Darin ist unsere Seele stark, dass sie vorausblickt, dass sie auf etwas baut, dass jetzt noch nicht da ist. Das ganze Alte Testament ist von dieser Hoffnung durchzogen. Alle warten auf den Messias. Die Mühe der gegenwärtigen Zeit erdrückt nicht, sondern der Ausblick lässt aufatmen, so schreibt der Prophet Jesaja: „Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg des
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  • Christkönigssonntag, 20. November 2022 Während vielerorts die Adventmärkte schon ihre Pforten geöffnet haben, während so manche vielleicht in ihrer Wohnung schon ein wenig Adventzauber herbeiführen, mutet uns die Leseordnung der Kirche die Kreuzigung des Herrn zu. 
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  • Das Lamm ist das schwächste Tier und wurde zum Symbol für Christus, den König, nicht ein Löwe, ein Stier oder ein Adler. Worin liegt die Kraft dieses Königs? Wie eine Fügung ist der Gedenktag der Hl. Elisabeth heuer am Vorabend zum Christkönigssonntag. Lassen wir ihr Leben sprechen! Elisabeth stammte aus einer christlichen, gläubigen Familie. Sie wurde in Ungarn geboren. Ihr Vater war der ungarische König. Ihre Mutter hatte eine Schwester, die als Heilige verehrt wird: Hedwig von Schlesien. Sie war in gewisser Weise Vorbild für Elisabeth, weil sie als Adelige ihre hohe Position nützte, um für den christlichen Glauben zu werben und Notleidenden zu helfen. Elisabeth kam schon als Kind nach Thüringen, wurde dort erzogen. Ihr Verlobter starb sehr früh.
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  • 33. Sonntag im Jahreskreis C (18. November 2007) Liebe Brüder und Schwestern! Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und ihre Flügel bringen Heilung. Das sagt uns heute der Prophet Maleachi, 2500 Jahre vor unserer Gegenwart, und doch aktuell, als Abschluß einer unheilvollen Prophetie vom Letzten Tag, der wie ein Ofen brennt, der die Entscheidung bringen zwischen jenen Menschen, denen die Ehrfurcht vor Gott noch etwas bedeutet und den „Überheblichen und Frevlern“, die dem Untergang geweiht sind. 
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  • Was hat Bestand? Wir erleben Zeiten der Unsicherheit. Was vergeht nicht? Woran kann man sich orientieren? Christus rückt in den Blick, welche Sicherheiten wir uns einrichten. „Schau, was wir geschaffen haben: … dass der Tempel mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt ist“ (vgl. Lk 21,5). Schon damals war der Friede trügerisch, weil es große Spannungen unter den Juden gab. Der Streitpunkt war ihr Land und die Besatzung der Römer. Wie sollte eine Gesellschaft aussehen, die Gott gefällt? Welche Kompromisse kann man mit den fremden Mächten im Land eingehen? Schon vierzig Jahre nach dem Tod Jesu beendeten die Römer einen Bürgerkrieg in Israel. Titus, der römische Feldherr, zerstörte den Tempel in Jerusalem. Ein Jahr später wurde er Imperator, Kaiser des Römischen Reiches.
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Montag der 4. Woche im Jahreskreis I

30. Januar 2017

Liebe Schwestern und Brüder, versammelte Gemeinde!

Schön klingt die Geschichte nicht, die wir eben aus dem Markusevangelium gehört haben. Vermutlich gibt es im ganzen Evangelium keine schauerlichere Episode als jene, von der wir da erfahren. 

Jesus hat Galiläa verlassen und sich an das andere Ufer des Sees Gennesaret begeben. Er ist also nun in der Dekapolis, im Land der Heiden. Und es ist mitten in der Nacht, als er ankommt. 

Und da begegnet ihm der Besessene. Wir hören, wie uns Markus sehr ausführlich über dessen elende Verfassung berichtet, der da Jesus entgegenkommt.  Seine Menschenscheu treibt ihn dazu, in Grabhöhlen zu wohnen, Orte also, die sonst niemand aufsuchen durfte, ohne sich rituell unrein zu machen. Gräber galten bei den Juden als Behausung der Dämonen. Man hatte dem armen Mann seiner Gefährlichkeit wegen Fesseln angelegt, aber vergebens. Jetzt überwindet er seine Menschenfurcht und rennt Jesus entgegen. Er wirft sich nieder, ein Akt der Abwehr, weil die Dämonen die Nähe des Herrn fühlen, dessen Macht sie unentrinnbar ausgeliefert sind. 

So die Szene, in die uns Markus heute hereinholt. Jesu Wort wird heilend und erlösend auf den Armen einwirken. Dass die Dämonen eine Herde von 2000 Schweinen in den Tod treiben zeigt, dass das Leben dieses einen geplagten Menschen mehr wert ist. 

Was kann uns diese Erzählung für heute sagen?

Das Bild des hier von Dämonen gequälten Menschen liegt uns gar nicht so fern, denn es erinnert uns durchaus an Menschen, die ohne Gott heutzutage dunklen Mächten ausgeliefert sind!

Schauen wir den „modernen Menschen“ von heute doch einmal genauer an!

In einem Wissensoptimismus und oftmals blindem Wissenschaftsglauben versucht der Mensch die totale Enttabuisierung der Welt. Selbst die Zeugung des Kindes im Labor ohne die Lie beide Begegnung zweier Menschen hat die Wissenschaft möglich gemacht. 

Aber die alten Fragen: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Was ist der Sinn meines Lebens? - diese Fragen bedrängen den Menschen heute wie früher. Weder Wissenschaft noch Technik können darauf eine zufriedenstellende Antwort liefern. Im Gegenteil: Die oftmals so gepriesenen Errungenschaften der Wissenschaften, insbesondere der Kommunikation zwischen Menschen entleeren manchmal die Sinnfrage bis zum Äußersten. Anders ist es nicht zu erklären, wenn ein junger Bursch deshalb Selbstmord auf den Gleisen der Bahn begeht, weil in seine FaceBook-Chronik geschrieben wurde: Du bist fett und hässlich. Die Welt wäre besser ohne dich!“

Weil die Menschen in ihrem tiefsten Inneren dies bemerkt haben, dass ihnen Wissenschaft und Technik nicht vernünftige Antworten auf ihre Grundfragen liefern, haben sie dann noch von der Vernunft Abschied genommen. 

Die Folge ist eine Flucht in subjektive Gefühle. Fühlen statt Denken, Betroffenheit statt Reflexion. In dieser Situation stehen wir heute. 

Ich bin überzeugt, dass die heute so moderne Hinneigung zur Esoterik ein Alarmsignal ist: Frustrierte Kinder dieser Welt, die zuerst vom Glauben Abschied genommen haben, um dem Wissen zu huldigen, und dann vom Wissen Abschied genommen haben, um das Geheimnis zu retten, finden sich jetzt ohne Bezug zu einem persönlichen Gott wieder. Und suchen ihre Antwort in der Esoterik. Das sind die Dämonen unserer Zeit. Und die Aussage des Besessenen gilt auch für sie: Denn wir sind viele!

Gerade hier darf die Botschaft des katholischen Glaubens heilend und erlösend in unsere Welt hineingerufen werden. Wir müssen uns verabschieden von allem christlichen Duckmausertum, von allem Schönreden, von der Bequemlichkeit eines Christentums, das sich selbst genügt oder nur mit internen Problemen, mit Strukturfragen und gremialen Organisationen kämpft. 

 Wir müssen uns klar sein: Wenn wir die Botschaft von Heil und Erlösung, wenn wir das Evangelium nicht in unsere Welt - ja in die Nacht unserer Welt - hinausschreien, dann verstummen die einzelnen wirklichen und glaubwürdigen Antworten, die die Menschen auf ihre Fragen so nötig haben. 

Die Leute baten Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Wir erkennen dieses Alarmsignal! Sie ziehen es vor, fern von Christus zu leben. Denn dann wird das Leben, so wie sie es sich gerichtet haben, nicht in Frage gestellt. 

Umso mehr ist es unsere Aufgabe, den Menschen zu zeigen, wie einzigartig, wie seligmachend es ist, bei Christus zu sein, ihm zu begegnen in seinem Wort, in seinem Sakrament, so wie wir es hier gerade tun. 

Haben wir den Mut, den Menschen das Evangelium von Hoffnung und Erlösung zu bringen! Bringen wir ihnen Jesus, der mit seinem Sein, seinem Tun und seinem Wort die letzte Antwort ist auf alle Fragen dieser Welt!

Bringen wir ihnen die Botschaft eines liebenden, barmherzigen Gottes, der den Menschen aus aller Dunkelheit befreit, aus aller Schwäche aufrichtet und ihm ein neues Ziel schenkt.  Amen.

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