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  • 27. Sonntag im Jahreskreis A - 4. Oktober 2026 Liebe Schwestern und Brüder, versammelte Gemeinde! Vom Weinberg singt der Prophet Jesaja ein Lied. In der ersten Lesung haben wir es gehört. Der Weinberg erscheint oft in der Sprache des Alten Testaments als Bild für das auserwählte Volk und für das Wirken Gottes an ihm.
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  • Jesus erzählt ein Gleichnis vom Vertrauen Gottes. Mitten in Jerusalem, wenige Tage vor Seiner Kreuzigung, will Er die Herzen der Menschen erreichen. Er spricht nicht nur zu den einfachen Menschen, sondern auch zu den Regierenden. Sie wundern sich über Seine Selbstsicherheit, dass Er  auf einem Esel, dem Königstier, in Jerusalem einzieht, dass Er sich von den Menschen bejubeln lässt. Was können wir aus dem Gleichnis schließen? Der Gutsbesitzer bereitete alles ideal vor, wie er den Weinberg plante, ihn anlegte, so dass er Frucht bringen konnte. Der Gutsbesitzer bestimmt eine Ordnung, indem er einen Turm, eine Kelter, einen Zaun errichtete. Geschützt vor den wilden Tieren und vor Dieben richtete er den Weinberg ein. Die Kelter ist übrigens eine Presse zur Gewinnung…
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  • 26. Sonntag im Jahreskreis – »Sonntag der Völker« – 27.9.2026   Liebe Schwestern und Brüder, „Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!“ Der erste Sohn antwortet: „Ich will nicht.“ Doch später besinnt er sich und geht. Der zweite sagt: „Ja, Herr!“, aber er geht nicht. Leicht schauen wir auf diesen zweiten Sohn herab.
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  • Das Erntedankfest macht uns die Schönheit der Schöpfung bewusst. Die Erntesträusschen sind heuer besonders vielfältig bunt, weil das Material außergewöhnlich gut ist. Das menschliche Auge kann verschiedene Pflanzen, ihre Form, ihre Farbe unterscheiden. Die einzelnen Pflanzen bilden zusammen einen schönen Strauß, der zu Hause das Kreuz schmückt. Kreuz und Strauß, Jesus Christus und Schöpfung  gehören zusammen. Denn die Schöpfung entspringt dem Willen Gottes. Ohne Gott keine Schöpfung und die Schöpfung zeigt auf ihren Schöpfer. Der hl. Franz von Assisi hat es in seinem Sonnengesang besungen: Höchster, allmächtiger, guter Herr, dein ist das Lob, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen. Dir allein, Höchster, gebühren sie und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen. Gelobt seist du, mein Herr, mit allen…
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  • 25. Sonntag im Jahreskreis A - 20. September 2026 Mit dem heutigen Gleichnis tut unser Herr Jesus Christus scheinbar alles, um nicht nur die Pharisäer und Schriftgelehrten gegen sich aufzubringen, sondern gleich auch die Gewerkschafter aller Zeiten….
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  • Das Aufrechnen von sichtbarer Leistung ist eine Gefahr nicht nur für die Gemeinschaft, sondern für das persönliche, innere Leben. Die Arbeiter der ersten Stunde sind über das Verhalten ihres Arbeitgebers enttäuscht. Sie kritisieren ihn offen: „Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen.“ (Mt 20,12) Sie drücken ihr Misstrauen gegenüber der Entscheidung des Gutsbesitzers aus. Er hat alle gleich bezahlt, ob er sie früher oder später angeworben hat. Jeder hat bekommen, was er für den Tag braucht: einen Denar, das war der Lohn eines Tages. Das Misstrauen, dass sie säen, zerstört das Vertrauen unter den Arbeitern im Weinberg. Missgünstige Blicke, sarkastische Kommentare zerstören die…
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