• Lesejahr B

    Lesejahr B

    Mehr Markus, aber auch Johannes ... Weiterlesen
  • Lesejahr A

    Lesejahr A

    Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus ... Weiterlesen
  • Lesejahr C

    Lesejahr C

    Mit Lukas auf Christus schauen ... Weiterlesen
  • Herrenfeste und Heilige

    Herrenfeste und Heilige

    Das Leben Jesu Christi und der Seinen ... Weiterlesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Default
  • Titel
  • Datum
  • Random
  • Gott hat eine hohe Meinung vom Menschen. Wie kann das sein bei all dem Leid, das Menschen einander zufügen? Wie viele sind verlassen? Was haben schon Menschen an Verwüstung (vgl. Jes 62,4) verursacht? Hanna Ghoneim fliegt heute wieder nach Syrien, der Priester, der dort schon eine Bäckerei errichtet hat, vielen Menschen mit Spenden aus Österreich hilft. Aber was ist das angesichts des Leids? Gott hat eine hohe Meinung von uns Menschen, weil Er Sein Abbild in uns hineingelegt hat: „Lasst uns Menschen machen als unser Abbild.“ (Gen 1,26) Und Gott hat eine Vision, die der Prophet Jesaja eindrucksvoll beschreibt: „Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des Herrn, zu einem königlichen Kopfschmuck in der Hand deines Gottes.“ (Jes
    Weiterlesen
  • 2. Sonntag im Jahreskreis C - 15. Jänner 2022 „Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt.“
    Weiterlesen
  • In der heidnischen Antike spielte das Standesdenken eine große Rolle. Aufgrund ihrer Geburt waren in Rom Plebejer und Patrizier klar voneinander getrennt. Rechtliche Bestimmungen regelten Vorrechte und Benachteiligungen der Stände. Wir können uns vorstellen, welche Befreiung die einfache Botschaft Christi brachte: Alle Menschen haben e i n e n Vater im Himmel, der sie geschaffen und berufen hat. Deshalb reiht sich Jesus in die Menge der Menschen ein, die sich von Johannes im Jordan taufen ließen. Jesus ist ohne Sünde. Wozu braucht der dann die Taufe? Jesus Christus zeigt, dass Er die Sünden aller auf sich nimmt. Die zweite „Taufe“ ist seine Kreuzigung. Er trägt mit Seinem Tod allen Schmutz, alles Trübe, alle Verlogenheit und alle Sünde ans Kreuz. In
    Weiterlesen
  •  Zweiter Sonntag nach Weihnachten - 2. Jänner 2022   Nicht jedes Jahr haben wir die Gnade, diesen Sonntag zu feiern. Heuer wird uns dieser Tag geschenkt.
    Weiterlesen
MEHR ANZEIGEN Alle anzeigen

Alle Predigten

2. Sonntag im Jahreskreis C 2022

Gott hat eine hohe Meinung vom Menschen. Wie kann das sein bei all dem Leid, das Menschen einander zufügen? Wie viele sind verlassen? Was haben schon Menschen an Verwüstung (vgl. Jes 62,4) verursacht? Hanna Ghoneim fliegt heute wieder nach Syrien, der Priester, der dort schon eine Bäckerei errichtet hat, vielen Menschen mit Spenden aus Österreich hilft. Aber was ist das angesichts des Leids?

Gott hat eine hohe Meinung von uns Menschen, weil Er Sein Abbild in uns hineingelegt hat: „Lasst uns Menschen machen als unser Abbild.“ (Gen 1,26) Und Gott hat eine Vision, die der Prophet Jesaja eindrucksvoll beschreibt: „Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des Herrn, zu einem königlichen Kopfschmuck in der Hand deines Gottes.“ (Jes 62,3) Jeder Mensch soll zu einem Schmuckstück werden. Und die Menschen gemeinsam sollen schön wie eine Krone werden. Das Gemeinsame vergleicht Jesaja mit der idealen Stadt Zion, mit Jerusalem: kein Streit mehr, Gerechtigkeit. Wie kann das geschehen, könnten wir mit Maria fragen.

Gott schweigt nicht. Durch die Propheten erinnert Er uns an seine schöne Vision, die in uns hineingelegt ist. Aber unaussprechlich weit geht Er, als Er für uns Mensch wurde: „Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel.“ (Jes 62,1) In Christus strahlt dieses helle Licht der Gerechtigkeit und des Heils auf. Jesus zeigt es gleich bei seinem ersten Wunder. Er wirkt es auf Bitten Seiner Mutter. Es ist ein Wunder der Fülle. 600 Liter Wein bei der Hochzeit von Kana. Das waren nicht einfache Krüge, eher Bottiche, die zum Waschen der Hände vieler Menschen vor dem Essen gedacht waren. „Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.“ (Jes 62,5) Bei der Hochzeit in Kana wird bildlich klar, was Gott vom Menschen hält. Er freut sich über ihn. Er will ihm Fülle und Freude schenken, nicht Mangel und Traurigkeit. Deshalb sendet Gott Seinen Heiligen Geist.

Schauen wir auf uns: Wie viele Begabungen gibt es! Keiner gleicht dem anderen. Schauen wir auf unsere Umgebung. Wie schön ist dieser heutige Morgen – sonnig und frostig, eine klare Luft, ein bezaubernd blauer Himmel. Im Wald hört man Greifvögel, wenn alles noch schläft. Maria hatte die Gnade in der Nähe Christi zu sein. Seine Jünger waren auch bei Ihm, als Er sein erstes öffentliches Wunder wirkte. Wir dürfen auch heute hier in der Hl. Messe sein und das Wunder der Wandlung erleben. Wein und Brot werden zu Blut und Leib Christi. Wie kann Er Wunder in meinem Leben wirken? „Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5)

Betrachten wir uns auch als Seine Diener, die Freude in die Welt bringen dürfen. Tun wir, was Er uns sagt, dass wir einmal am Tag der Auferstehung bei Ihm sein dürfen. Amen.

2. Sonntag im Jahreskreis C

2. Sonntag im Jahreskreis C - 15. Jänner 2022

„Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt.“

Weiterlesen ...

Taufe des Herrn C 2022

In der heidnischen Antike spielte das Standesdenken eine große Rolle. Aufgrund ihrer Geburt waren in Rom Plebejer und Patrizier klar voneinander getrennt. Rechtliche Bestimmungen regelten Vorrechte und Benachteiligungen der Stände.

Wir können uns vorstellen, welche Befreiung die einfache Botschaft Christi brachte: Alle Menschen haben e i n e n Vater im Himmel, der sie geschaffen und berufen hat. Deshalb reiht sich Jesus in die Menge der Menschen ein, die sich von Johannes im Jordan taufen ließen.

Jesus ist ohne Sünde. Wozu braucht der dann die Taufe? Jesus Christus zeigt, dass Er die Sünden aller auf sich nimmt. Die zweite „Taufe“ ist seine Kreuzigung. Er trägt mit Seinem Tod allen Schmutz, alles Trübe, alle Verlogenheit und alle Sünde ans Kreuz. In Seiner Kraft werden wir erlöst. Deshalb kann Jesus der Kirche die Vollmacht geben, in Seinem Namen Sünden zu vergeben.

Der Hl. Petrus spürte diese Kraft Christi. Aber erst langsam erkannte er, dass sie nicht nur für die Juden, sondern auch für die Heiden galt. In Caesarea am Mittelmeer war die Hauptgarnison der römischen Truppen, die Israel beherrschten. Dorthin wurde Petrus vom Hl. Geist geführt. Er sollte den Hauptmann Kornelius taufen. Zuerst war er skeptisch. Aber dann verstand er: „Wahrhaftig jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass Ihm in jedem Volk willkommen ist, wer Ihn fürchtet und tut, was recht ist.“ (Apg 10,34-35) Kornelius zählte zu den Gottesfürchtigen, den Heiden, die sich schon für den Glauben des Volkes Israels interessierten. Sein ganzes Haus war schon gläubig.

Was Petrus erkannte, soll auch uns prägen. Gott sieht nicht auf das Äußere – Besitz, Herkunft, Ansehen, Stand. Was ein Mensch aus seinem Leben macht, ob er gottesfürchtig und gerecht ist, darauf kommt es an.

In unserer Gegend südlich der Donau wirkte 4 Jahrhunderte später der Hl. Severin, ein Mönch. Er gründete ein Kloster in Mautern am Südufer der Donau, als die Germanen die römische Provinz Noricum bedrohten. Severin half der romanischen Bevölkerung in der Not, er war ein vielgeachteter Mann, kannte das Gleichgewicht von Rückzug und Aktivität. Man vermutet, dass er aus einer vornehmen Familie stammte. Aber Severin erklärte auf die Frage seiner Herkunft: Wenn du siehst, dass ich Unwürdiger mich wahrhaft danach sehne, mit der Hilfe Christi gute Werke zu vollbringen, wozu musst du dann mein irdisches Vaterland kennen? Darauf kommt es an.

Am Fest der Taufe des Herrn gleich am Ende der Weihnachtszeit erinnern wir uns an unsere eigene Taufe. Was hat sie bewirkt? Wir haben in reichem Maß den Heiligen Geist empfangen. So wie Er auf Christus herabgekommen ist, hat er uns die Menschenliebe Gottes gezeigt. Seine Kraft, Seine Gnade richtet uns innerlich auf Gott hin aus. Durch Ihn erben wir das ewige Leben, das wir erhoffen (Tit 3,7). Zählt das nicht mehr als äußerer Ruhm?

Zweiter Sonntag nach Weihnachten

 Zweiter Sonntag nach Weihnachten - 2. Jänner 2022

 

Nicht jedes Jahr haben wir die Gnade, diesen Sonntag zu feiern. Heuer wird uns dieser Tag geschenkt.

Weiterlesen ...

Hochfest der Gottesmutter Maria

Hochfest der Gottesmutter Maria - 1.1.2022

 

Am Ende der Erzählung von der Geburt Jesu wollen sich die staunenden Hirten vom „Wort“ der Engel überzeugen. Sie beschließen eine religiöse „Tat“. Bei dieser Textstelle aus dem Lukasevangelium ist es gut, kurz in den griechischen Text zu schauen.

Weiterlesen ...

heiligenlexikon_button.png

button_evangelium_neu.jpg

Joomla!-Debug-Konsole

Sitzung

Profil zum Laufzeitverhalten

Speichernutzung

Datenbankabfragen