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  • Jesus Christus spricht davon, dass Er der gute Hirte ist, nicht ein guter Hirt, sondern der gute Hirt. Worauf will Er hinaus? Es gibt doch noch viele andere, die für ihre Mitmenschen sorgen – sogar bis zu Hingabe des eigenen Lebens: die Apostel sind bis auf Johannes alle als Märtyrer gestorben. Auch die heutige Zeit kennt die guten Hirten wie Damian Deveuster, der auf Molokai die Aussätzigen pflegte, bis er selbst an Aussatz starb, oder Maximilian Kolbe, der im KZ sein Leben für einen Vater gegeben hat, oder Mtutter Teresa, die durch ihre Sorge vielen Menschen ihre Würde wiedergegeben hat. Warum sagt, Jesus, dass Er der gute Hirte ist? Christus ist nicht der Einzige, der so gehandelt hat. Alle, die wie
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  • 3. Sonntag der Osterzeit, 13. April 2024  Jeden Sonntag versammeln wir uns zur Eucharistiefeier. Im Glauben an den auferstandenen Herrn sind wir hier vereint. Obwohl wir ihn nicht sehen, glauben wir an ihn. Wir erkennen sein Tun in unserem Leben, und wir lieben ihn, das erfüllt uns mit Freude! Wie groß muss die Freude erst gewesen sein bei den Aposteln, denen Jesus erschienen ist! Er hat ihnen unzweifelhaft gezeigt, dass er lebt, ja, dass er wirklich auferstanden ist! Daher auch die Aufforderung an sie, ihn mit ihren Händen anzufassen und so das Ereignis der Auferstehung zu „begreifen“. Jeder Zweifel sollte schwinden, denn „kein Geist hat Fleisch und Knochen“! Schließlich lud sie Jesu sogar zum Ostermahl, indem er mit ihnen aß.
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  • Gott ist Mensch geworden. Weihnachten gehört zu den populärsten Festen. Die Krippe fasziniert viele. Was hat es bewirkt? Wie sind die Menschen damit umgegangen? Hat es jemanden innerlich berührt? Die Bibel berichtet genau von diesen Menschen, die beeindruckt waren, die Jesus erlebt haben: wie Er redete, wie Er mit den Menschen umgegangen ist. Wie würde es uns gehen, wenn Er uns plötzlich gegenüberstehen würde? Gestern waren 200 Kinder bei Papst Franziskus in Rom. Sie bereiten sich auf die Erstkommunion vor, lauter junge Römerinnen und Römer. Sie haben ihm Fragen gestellt: Warum gibt es den Tod, den Krieg? Was ist Glauben? Was ist echte Freundschaft?  Die Kinder stellten dem Papst, ihrem Bischof Fragen, ohne Scheu, ganz unmittelbar. Welche Fragen würden wir
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  • Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit Weißer Sonntag, 7. April 2024   Acht Tage sind es nun her, dass wir die Osternacht gefeiert haben. Wir haben die dunkle Kerze mit dem »Lumen Christi«, dem Licht Christi, erhellt. 
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  • Ostersonntag, 31. März 2024 Betrachten  wir  das heutige Evangelium einmal genauer:  da ist nicht die Rede von einem fröhlichen Osterspaziergang  in  der erwachenden Natur.
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  • Osternacht, 31. März 2024 Waren DAS wirklich Worte Froher Botschaft, einer Osterbotschaft, die wir eben gehört haben? Wir fühlen uns doch innerlich sonderbar berührt, wenn wir diesen Text des Evangeliums hören. »Sie gingen in aller Frühe zum Grab« – »Sie erschraken sehr«. Es sollte doch der Höhepunkt der Osternachtsfeier sein. 
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4. Sonntag in der Osterzeit B 2024

Jesus Christus spricht davon, dass Er der gute Hirte ist, nicht ein guter Hirt, sondern der gute Hirt. Worauf will Er hinaus? Es gibt doch noch viele andere, die für ihre Mitmenschen sorgen – sogar bis zu Hingabe des eigenen Lebens: die Apostel sind bis auf Johannes alle als Märtyrer gestorben. Auch die heutige Zeit kennt die guten Hirten wie Damian Deveuster, der auf Molokai die Aussätzigen pflegte, bis er selbst an Aussatz starb, oder Maximilian Kolbe, der im KZ sein Leben für einen Vater gegeben hat, oder Mtutter Teresa, die durch ihre Sorge vielen Menschen ihre Würde wiedergegeben hat. Warum sagt, Jesus, dass Er der gute Hirte ist?

Christus ist nicht der Einzige, der so gehandelt hat. Alle, die wie Er für andere sorgen, haben Anteil an Seinem Hirtenamt. Sie tun es aus Seiner Kraft. Ohne Ihn kann niemand Gutes wirken. So wirkt Er in allen, die sich um das Gute bemühen. Christus ist der gute Hirte. Er sagt selbst: „Dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“ (Joh 10,16)

Christus handelt nicht aus sich selbst: „Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin.“ (Joh 10,17.18) Christus ist glaubwürdig. Wir sehen, dass Er nicht aus Profit handelt. Nicht Ruhm oder Reichtum will Er erreichen, sondern allein das Heil der Menschen, die Ihm anvertraut sind. Deshalb ist das Kreuz Sein Zeichen, das Zeichen Seiner Glaubwürdigkeit.

Das gilt auch für uns. Jede gute Tat hat Anteil an der Güte Gottes. Wir sind Zeugen der Herrlichkeit Gottes in dieser Welt, wenn wir wie Christus handeln. Jedes gute Wort, jede gute Tat, jeder gute Gedanke hinterlässt seine Spuren, weil alles in Gott seine Wurzeln hat.

Das ist gleichzeitig motivierend und beruhigend. Nicht der Widerhall in der Öffentlichkeit macht etwas wertvoll, sondern dass es im Auftrag Gottes geschieht: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

Amen

3. Sonntag der Osterzeit

3. Sonntag der Osterzeit, 13. April 2024 

Jeden Sonntag versammeln wir uns zur Eucharistiefeier. Im Glauben an den auferstandenen Herrn sind wir hier vereint. Obwohl wir ihn nicht sehen, glauben wir an ihn. Wir erkennen sein Tun in unserem Leben, und wir lieben ihn, das erfüllt uns mit Freude! Wie groß muss die Freude erst gewesen sein bei den Aposteln, denen Jesus erschienen ist! Er hat ihnen unzweifelhaft gezeigt, dass er lebt, ja, dass er wirklich auferstanden ist! Daher auch die Aufforderung an sie, ihn mit ihren Händen anzufassen und so das Ereignis der Auferstehung zu „begreifen“. Jeder Zweifel sollte schwinden, denn „kein Geist hat Fleisch und Knochen“! Schließlich lud sie Jesu sogar zum Ostermahl, indem er mit ihnen aß. Die Apostel wurden auf solch außerordentliche Weise in ihrem Glauben gestärkt, damit sie Zeugen für Jesus Christus sein konnten bis an die Grenzen der Erde.

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3. Sonntag in der Osterzeit B 2024

Gott ist Mensch geworden. Weihnachten gehört zu den populärsten Festen. Die Krippe fasziniert viele. Was hat es bewirkt? Wie sind die Menschen damit umgegangen? Hat es jemanden innerlich berührt?

Die Bibel berichtet genau von diesen Menschen, die beeindruckt waren, die Jesus erlebt haben: wie Er redete, wie Er mit den Menschen umgegangen ist. Wie würde es uns gehen, wenn Er uns plötzlich gegenüberstehen würde?

Gestern waren 200 Kinder bei Papst Franziskus in Rom. Sie bereiten sich auf die Erstkommunion vor, lauter junge Römerinnen und Römer. Sie haben ihm Fragen gestellt: Warum gibt es den Tod, den Krieg? Was ist Glauben? Was ist echte Freundschaft?  Die Kinder stellten dem Papst, ihrem Bischof Fragen, ohne Scheu, ganz unmittelbar.

Welche Fragen würden wir Jesus stellen? Noch besser: Welche Fragen stellen wir Jesus Christus? Er ist auferstanden. Er hört uns. Er ist unsichtbar mitten unter uns.

Was sagt Jesus uns? Der Friede sei mit euch! Als Jesus den Aposteln erschien, richtete Er gerade diese Worte an sie. Er fragte sie nicht: Warum wart ihr nicht unter dem Kreuz bei mir? Warum habt ihr mich nicht verteidigt? Sondern Er trat „in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Der Friede sei mit euch! Was seid ihr so bestürzt? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst.“ Da sehen die Apostel Jesus vor sich – am Sonntagabend. Zwei Tage davor war Er noch auf dem Kreuz, litt, wurde vor allen Menschen bloßgestellt, gequält, starb am Kreuz. Jetzt stand Er vor ihnen. Natürlich erschraken sie, natürlich hatten sie Angst, „denn sie meinten, einen Geist zu sehen“ (Lk 24,37).

Christus schenkte ihnen als erstes den Frieden: „Der Friede sei mit Euch!“ Was bedeutet Friede? Das heißt sich selbst anzunehmen: Ich bin aus Gottes Willen entstanden. Ich bin nicht zufällig hier. Mein Leben hat die größte Bedeutung für Gott. Daraus entsteht der innere Friede. Auch wenn ich Fehler gemacht habe, wenn ich mich verrannt habe, feig war, gemein, böse. Er öffnet mir die Augen, dass ich wieder zu Gott zurückkehre, dass ich wieder das Gute will. Das ist der innere Friede: „Wenn einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.“ (1 Joh 2,1) Jesus garantiert uns: Wenn du innerlich umkehrst, wird alles wieder gut. Wenn du dich wieder Gott zuwendest, wirst du im Leben wieder den ganzen Sinn erkennen.

Die Apostel waren dankbar für diese Erkenntnis. Papst Franziskus als Nachfolger des Hl. Petrus sagte es auch den Kindern: Seid dankbar. Dankt Gott für alles. Ein Kind fragte: Wie kann ich Gott in der Krankheit Danke sagen? Er antwortete: Auch in dunklen Momenten müssen wir Gott danken, denn Er gibt uns die Geduld, Schwierigkeiten zu ertragen. Danke, Gott, dass Du mich liebst. Amen.

2. Sonntag der Osterzeit

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Weißer Sonntag, 7. April 2024

 

Acht Tage sind es nun her, dass wir die Osternacht gefeiert haben. Wir haben die dunkle Kerze mit dem »Lumen Christi«, dem Licht Christi, erhellt. 

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Ostersonntag 2024

Ostersonntag, 31. März 2024

Betrachten  wir  das heutige Evangelium einmal genauer:  da ist nicht die Rede von einem fröhlichen Osterspaziergang  in  der erwachenden Natur.

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Osternacht 2024

Osternacht, 31. März 2024

Waren DAS wirklich Worte Froher Botschaft, einer Osterbotschaft, die wir eben gehört haben? Wir fühlen uns doch innerlich sonderbar berührt, wenn wir diesen Text des Evangeliums hören. »Sie gingen in aller Frühe zum Grab« – »Sie erschraken sehr«. Es sollte doch der Höhepunkt der Osternachtsfeier sein. 

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Ostersonntag B 2024

In den drei Heiligen Tagen waren die Ratschenkinder unterwegs. Viele haben sie freudig begrüßt, ihnen Süßigkeiten geschenkt und Spenden gegeben. Es ist ein Dank der Leute für ihren Dienst in der Karwoche, die freundlichen Stimmen, die durch die Dörfer rufen, für den Dienst als Ministranten nicht nur in der Osterzeit, sondern während des ganzen Jahres. Welchen Hintergrund hat dieser Brauch?

Als noch keine Glocken gegossen wurden oder sie zu teuer für Klöster und Pfarrgemeinden waren, verwendete man Holzbretter, um zum Gottesdienst zu rufen. Man klopfte auf die Bretter. Das war in der Ruhe der Früh gut zu hören. Heute sagen wird: Die Glocken fliegen nach Rom - vom Gloria des Gründonnerstags bis zum Gloria der Osternacht. Damit drücken wir aus, dass unser Glaube nicht auf uns hier in unserer Heimat beschränkt ist. Wir glauben in Gemeinschaft. Der christliche Glaube soll ganz bewusst die Grenzen der Völker überwinden, wie Paulus sagt: „Es gibt nicht mehr Juden und Griechen ... denn ihr alle seid einer in Christus.“ (Gal 3,28) Rom verbindet symbolisch die Völker. Dort sind Petrus und Paulus begraben. Dort wurden viele Menschen getötet, weil sie Christen waren. Der Bischof in Rom als Papst ist Zeichen dieser Einheit im Glauben unter den Völkern. Deshalb „fliegen“ die Glocken gerade nach Rom.

Der Glaube an Christus äußert sich in den Bräuchen der Völker ganz unterschiedlich und gleichzeitig eint er die Völker. Das merkt man nicht nur in der Kulinarik zu Ostern. Es gibt unterschiedliche Speisen, aber der Anlass ist derselbe: Christus ist von den Toten erstanden! In verschiedenen Sprachen wird es verkündet: Christus resurrexit! Христос воскресе! Christ has risen! Christus ist auferstanden! Es bedeutet immer dasselbe, dass Jesus, der Gottmensch, den Tod besiegt hat. Wenn wir Christen aus anderen Ländern treffen, dann wissen wir, dass uns diese Überzeugung eint. Die Bräuche, die politischen Ansichten, die Lebensgewohnheiten mögen sich unterscheiden. Aber diese Erfahrung der ersten Christen ist unser gemeinsames Erbe.

Petrus und Johannes gingen als erste in das Grab Jesu, nachdem ihnen Maria Magdalena vom geöffneten Grab berichtet hatte. Sie waren verwundert, dass das Grab offen war, obwohl doch Wächter davor gestanden waren. Noch mehr erstaunte sie die Ordnung im Grab. Das Schweißtuch und die Leinenbinden, mit denen man Jesus umwickelt hatte, waren fein säuberlich zusammengelegt: Räuber würden Grab so nicht zurücklassen. Wer hat das zusammengelegt? War es Jesus? Waren es Engel? Wir wissen es nicht, auch die Apostel konnten diese Frage nicht beantworten.

Aber die Ordnung war für sie ein Hinweis, dass etwas Gutes passiert ist – so wie in der Schöpfung. Gott ordnete die Welt, beseitigte das Chaos, betrachtete Sein Werk und sah, dass es gut war.

Die Ordnung im Grab überzeugte die Apostel in ihrem ersten Schritt auf das völlig Neuartige. Von einem der beiden wird gesagt: „Er sah und glaubte.“ (Joh 20,9) Wir werden in den Evanglien noch hören, wie schwer sie sich taten, die Auferstehung ganz konkret zu begreifen. Sie wussten im ersten Moment nur, dass etwas Gutes passiert ist. „Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.“ (Joh 20,9)

Die Ratschenkinder luden uns zu den Gottesdiensten ein. Mit ihren klaren, jungen Stimmen brachten sie Freude in unsere Straßen. Heute erfüllt sich diese Freude, die uns die Apostel überlieferten: Christus resurrexit! Христос воскресе! Christus ist auferstanden! Amen.

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