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  • 23. Sonntag im Jahreskreis A - 6. September 2023 Die drei Lesungen dieses Sonntags erinnern uns daran, dass wir auf unserem Weg zu Gott nicht allein sind. Wir tragen Verantwortung für die anderen. Wir müssen einmal auch darüber Rechenschaft ablegen, ob wir alles dafür getan haben, dass unser Bruder, unsere Schwester auf dem gottgewollten Weg bleibt oder auf diesen zurückkehrt. So wird der Prophet berufen, so unterstreicht der Völkerapostel Paulus diesen Aspekt der besondern Verantwortung füreinander und konkretisiert die wachsame Sorge, die aus dem neuen Gebot der Liebe erwächst: Bleibt niemanden etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer!
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  • Was macht eine Pfarrgemeinde aus? Es ist eine Gemeinschaft von Menschen, die im Himmel verankert ist. Damit schwebt sie nicht im luftleeren Raum oder in der Vergänglichkeit. Durch unsere Berufung, die uns Gott schenkt, überschreiten wir Raum und Zeit. Wir sind als Christen verbunden mit Menschen, die vor uns gelebt haben und die entfernt von uns wohnen. Gott verbindet uns genauso mit der Zukunft, weil alles, was wir tun, seine Wirkung haben wird. In den letzten Tagen und Monaten haben sich zahlreiche Leute aus der Pfarre in die Vorbereitung des Pfarrfestes investiert. Seit 2015 begehen wir das Patrozinium mit einer Feier in der Kirche und im Pfarrhof. Es ist genau zehn Jahre her, dass unsere Kirche restauriert worden ist – das
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  • 22. Sonntag im Jahreskreis A – 30. August 2026 Manchmal tauchen im Leben Wünsche auf, die uns zunächst ganz besonders wichtig erscheinen. Wir meinen, unser Glück, unsere Sicherheit oder sogar unsere ganze Zukunft hingen davon ab, dass sich diese Wünsche erfüllen. Erst später erkennen wir vielleicht, dass wir einer Täuschung erlegen waren. Was uns so verlockend erschien, hätte uns nicht wirklich glücklich gemacht.
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  • Es gibt Gelegenheiten im Leben, die uns mit Begeisterung erfüllen. Menschen können uns faszinieren, Gedanken, Projekte. Die ganze Aufmerksamkeit eines Menschen richtet sich darauf. Er ist davon erfüllt. Was begeistert Sie? Wofür setzen Sie sich mit voller Kraft ein? Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Das ist eine Quelle der Motivation für den Menschen. Wir leben auf, wenn wir uns dafür einsetzen können. „Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören.“ Jeremia legt seine ganze Hingabe an Gott in diesen Satz. „Du hast mich gepackt und überwältigt.“ Gotteserfahrung ist nicht nebenbei, ein Schmuckstück für ein paar Tage. Die Gegenwart Gottes zu spüren, erfüllt den ganzen Menschen. Nicht nur der Kopf oder das Herz lassen sich „anstecken“. Das ganzer
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  • 21. Sonntag im Jahreskreis A - 23. August 2026 Liebe Gläubige, versammelte Gemeinde! „Für wen halten die Leute den Menschensohn – für wen haltet ihr mich?“ -  Eine eigenartige Frage des Gottmenschen Jesus Christus, des allwissenden Gottes, der sich doch leicht selbst die Antwort darauf geben könnte. Aber es geht dem Herrn um etwas ganz Wichtiges: um ein Nachdenken unsererseits über ihn, primär über unsere Haltung zu ihm und unser Bild von ihm. 
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  • „Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!“ Diese Erkenntnis gehört zu den wichtigsten im menschlichen Leben, dass man nicht alles in der Hand hat. Das meiste in unserem Leben geschieht ohne unser Zutun: Niemand atmet den ganzen Tag bewusst, niemand pumpt bewusst sein Blut durch die Adern. Es gibt Ereignisse, die wir beeinflussen können, die wir uns ausdenken und planen können. Aber ob das gelingt, was man vorhat, ist nicht von vornherein sicher. Manchen nennen es Glück oder Pech. Damit meinen sie, es gäbe ein Schicksal, eine Vorherbestimmung. Die christliche Erfahrung geht davon aus, dass Gott in unserem Leben wirkt, kein Glück oder Pech, sondern Seine Fügungen. Man kann sie annehmen und das Gute fortsetzen oder nicht. Wer
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23. Sonntag im Jahreskreis A

23. Sonntag im Jahreskreis A - 6. September 2023

Die drei Lesungen dieses Sonntags erinnern uns daran, dass wir auf unserem Weg zu Gott nicht allein sind. Wir tragen Verantwortung für die anderen. Wir müssen einmal auch darüber Rechenschaft ablegen, ob wir alles dafür getan haben, dass unser Bruder, unsere Schwester auf dem gottgewollten Weg bleibt oder auf diesen zurückkehrt. So wird der Prophet berufen, so unterstreicht der Völkerapostel Paulus diesen Aspekt der besondern Verantwortung füreinander und konkretisiert die wachsame Sorge, die aus dem neuen Gebot der Liebe erwächst: Bleibt niemanden etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer!

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Patrozinium und Maria Geburt 2026

Was macht eine Pfarrgemeinde aus? Es ist eine Gemeinschaft von Menschen, die im Himmel verankert ist. Damit schwebt sie nicht im luftleeren Raum oder in der Vergänglichkeit. Durch unsere Berufung, die uns Gott schenkt, überschreiten wir Raum und Zeit. Wir sind als Christen verbunden mit Menschen, die vor uns gelebt haben und die entfernt von uns wohnen. Gott verbindet uns genauso mit der Zukunft, weil alles, was wir tun, seine Wirkung haben wird.

In den letzten Tagen und Monaten haben sich zahlreiche Leute aus der Pfarre in die Vorbereitung des Pfarrfestes investiert. Seit 2015 begehen wir das Patrozinium mit einer Feier in der Kirche und im Pfarrhof. Es ist genau zehn Jahre her, dass unsere Kirche restauriert worden ist – das erste Mal seit der Renovierung nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese Restaurierung können wir wie ein Bild des christlichen Lebens sehen. Die Kirche sollte wieder so werden, wie sie im Anfang geplant war. Man machte sich auf die Suche nach den ursprünglichen Malereien auf der Decke und den Wänden. Spannende Entdeckungen traten zutage: Vor allem die vielen Sterne, die über die Decke verstreut sind, überraschte Restauratoren und uns selbst. Als die Kirche innen eingerüstet war, sind immer wieder Menschen hereingekommen, um den Fortschritt der Restaurierung zu beobachten. Und dann kam die große Überraschung nach dem Abbau des Gerüsts. Dorfbewohner hohen Alters kamen in die Kirche und staunten: Sie sieht aus wie in ihrer Kindheit. Die Kirche bleibt untertags für alle offen. Ein automatisches Schließsystem öffnet und versperrt das Haupttor. Wenn man die Kirche betritt, wird das Gewölbe und das Hochaltarbild zart beleuchtet.

Man könnte die Renovierung so überschreiben: „zurück zum Ursprung und mit den Errungenschaften der Zeit“. Technik und Sicherheit ist auf dem neuesten Stand und das alte Gebäude zeigt seine Stabilität und Schönheit.

So ist es auch mit der Kirche: Sie erneuert sich ständig nach dem Vorbild Christi. Sie strebt immer wieder Seiner Botschaft treu zu bleiben, die Er uns durch die Apostel übermittelt hat. Die Kirche orientiert sich an ihrem Ursprung, der über die Zeit hinaus wirkt. Christus ist gegenwärtig von Anfang an. Der Heilige Geist wirkt in der Kirche durch die Sakramente, wie Er zu Pfingsten die 120 Jüngerinnen und Jünger erfüllt hat. Von Gott Vater geht unser ganzes Sein aus, wir sind nicht ohne Ihn, wir leben nicht ohne Ihn. Aus Ihm sind wir und gehen zu Ihm zurück. Der eine Gott in den drei Personen ist unser Lebensprinzip, unsere Verankerung in der Ewigkeit. Zur Kirche gehören, Christ sein bedeutet, Sinn zu finden, der über den Alltag hinausgeht.

Das kann man leicht spüren. Es schenkt innere Zufriedenheit, in der Kirche mitzuwirken, weil man weiß, dass man Gutes tun kann. Die Feier der Gottesdienste, die Weitergabe des Evangeliums und der Dienst an den Armen sind die drei Säulen des kirchlichen Lebens: Liturgie, Verkündigung und Diakonie. Alles gehört zusammen, nichts kann ausgelassen werden, weil wir von Gott dazu berufen sind.

„Liebt einander, wie ich euch geliebt habe“, hat Jesus uns ins Herz geschrieben. Dann spürt man den Segen, der von Gott ausgeht. Nicht umsonst beten wir im „Ave Maria“: „gebenedeit bist du unter den Frauen“.  Gebenedeit ist eine deutsche Abwandlung von „benedicta“, „gesegnet“. Maria ist gesegnet, weil sie von Anfang an und immer wieder neu auf Gott gehört hat. Durch ihr offenes Ohr, durch ihr bereites Herz kam der Segen Gottes zu ihr und zu den Menschen. Maria Geburt ist ein Bild für die Geburt des Christen zum gesegneten Menschen.

Segen bedeutet Sinn, Kraft, Verankerung. Deshalb ist unser Patrozinium, das Fest unserer Kirchenpatronin ein Zeichen für die persönliche Berufung von jedem einzelnen von uns. Das Patrozinium ist ein Fest der Dankbarkeit Gott gegenüber, der uns berufen hat. Besonders ist es eine Gelegenheit, einander zu danken, dass der andere aus diesem Glauben in der Pfarre mithilft, sie durch seine Gegenwart prägt, ihr aus der Kraft Gottes eine Lebendigkeit verleiht – in der Liturgie, in der Verkündigung und in der Diakonie. Wie Maria dürfen wir durch unser Wirken in der Pfarre und in der Welt Christus zu den Menschen bringen, durch unser Denken, Reden und Tun: „Gebenedeit bist du unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus.“ Amen.

22. Sonntag im Jahreskreis A

22. Sonntag im Jahreskreis A – 30. August 2026

Manchmal tauchen im Leben Wünsche auf, die uns zunächst ganz besonders wichtig erscheinen. Wir meinen, unser Glück, unsere Sicherheit oder sogar unsere ganze Zukunft hingen davon ab, dass sich diese Wünsche erfüllen. Erst später erkennen wir vielleicht, dass wir einer Täuschung erlegen waren. Was uns so verlockend erschien, hätte uns nicht wirklich glücklich gemacht.

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22. Sonntag im Jahreskreis A 2026

Es gibt Gelegenheiten im Leben, die uns mit Begeisterung erfüllen. Menschen können uns faszinieren, Gedanken, Projekte. Die ganze Aufmerksamkeit eines Menschen richtet sich darauf. Er ist davon erfüllt. Was begeistert Sie? Wofür setzen Sie sich mit voller Kraft ein? Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Das ist eine Quelle der Motivation für den Menschen. Wir leben auf, wenn wir uns dafür einsetzen können.

„Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören.“ Jeremia legt seine ganze Hingabe an Gott in diesen Satz. „Du hast mich gepackt und überwältigt.“ Gotteserfahrung ist nicht nebenbei, ein Schmuckstück für ein paar Tage. Die Gegenwart Gottes zu spüren, erfüllt den ganzen Menschen. Nicht nur der Kopf oder das Herz lassen sich „anstecken“. Das ganzer wird der Mensch Freund Gottes.

Und dann werden die Anliegen Gottes meine eigenen. Jeremia erkennt die Rohheit, die sich im Volk Israel breit gemacht. Menschen unterdrücken einander, stoßen einander aus. Sie verleumden, machen schlecht. Sie beuten die Hilflosen aus. Jeremia erlebt selbst, wie sie ihn an den Pranger stellen. Er wird in eine ausgetrocknete Zisterne geworfen, einzig ein Gastarbeiter aus Afrika bemerkt ihn und rettet ihn. „Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen. „Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott.“ Für Gott zu leben bedeutet nicht Ruhm oder Beliebtheit, sondern kann auch zu Widerspruch führen.

Gibt es für Jeremia eine Alternative? Er verneint. Mit seinem ganzen Wesen, mit Leib, Seele und Geist ist Jeremia mit Gott verbunden: „Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken

und nicht mehr in seinem Namen sprechen!, so brannte in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinen Gebeinen.“ (Jer 20,9)

Jeremia hat es sich nicht ausgesucht, aber die Nähe Gottes übersteigt für ihn alles an Wert. Es gibt nichts Schöneres, nichts Erfüllenderes als Gott zu dienen. Das antwortet Jesus dem Petrus: „Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst,

nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Zuerst macht Petrus seinem Herrn und Meister, seinem Messias Vorwürfe. Er weist ihn zurecht, schreibt Matthäus in seinem Evangelium. Wie kann das Geschöpf seinen Schöpfer tadeln? Darin merkt man, wie offen die Apostel mit Jesus Christus sprechen konnten, wie unmittelbar ihnen der Meister war. Jesus lässt seinen Apostel nicht in der Illusion, dass er ein politischer Messias sei. Kreuz, Tod und Auferstehung sind Teil seines Leben, seines Auftrags. Auch wenn Er seine Kritik scharf zurückweist, spürt man daraus die Liebe, die Jesus für Petrus hat. „Denn wer sein Leben retten will,

wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert,

wird es finden.“

In Tallinn durften wir bei der Pfarrwallfahrt das Leben des sel. Eduard Profittlich kennen lernen. Er war Jesuit aus Deutschland und wurde der erste Bischof in Estland nach der Reformation. Sein Leidensweg durch die Gefängnisse der sowjetischen Regierung, sein Tod durch die Hand der kommunistischen Staatsmacht ist nicht vergessen. Stalin und Profittlich, der eine im Kreml, der andere im Gefängnis von Kirov im kalten Winter 1942, während die Armee des Deutschen Reiches die Sowjetunion überfiel und viele Menschen starben.

Die Freundschaft mit Christus wich nie aus dem Herzen von Bischof Eduard Profittlich. Er verstand seinen Lebensweg als Kreuz, das er mit Christus trug. Letztes Jahr wurde er unter großer Anteilnahme von gläubigen und nichtgläubigen Esten in Tallin seliggesprochen. Viele haben durch ihn den Weg in die Kirche gefunden.

Das Leben mit Christus erfüllt und begeistert, es gibt den Sinn, nach dem sich jeder Mensch zuinnerst sehnt. So erinnert uns der Hl. Paulus: „Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene!“ Amen

21. Sonntag im Jahreskreis - 23. August 2026

21. Sonntag im Jahreskreis A - 23. August 2026

Liebe Gläubige, versammelte Gemeinde!

„Für wen halten die Leute den Menschensohn – für wen haltet ihr mich?“ -  Eine eigenartige Frage des Gottmenschen Jesus Christus, des allwissenden Gottes, der sich doch leicht selbst die Antwort darauf geben könnte. Aber es geht dem Herrn um etwas ganz Wichtiges: um ein Nachdenken unsererseits über ihn, primär über unsere Haltung zu ihm und unser Bild von ihm. 

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21. Sonntag im Jahreskreis A 2026

„Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!“ Diese Erkenntnis gehört zu den wichtigsten im menschlichen Leben, dass man nicht alles in der Hand hat.

Das meiste in unserem Leben geschieht ohne unser Zutun: Niemand atmet den ganzen Tag bewusst, niemand pumpt bewusst sein Blut durch die Adern. Es gibt Ereignisse, die wir beeinflussen können, die wir uns ausdenken und planen können. Aber ob das gelingt, was man vorhat, ist nicht von vornherein sicher.

Manchen nennen es Glück oder Pech. Damit meinen sie, es gäbe ein Schicksal, eine Vorherbestimmung.

Die christliche Erfahrung geht davon aus, dass Gott in unserem Leben wirkt, kein Glück oder Pech, sondern Seine Fügungen. Man kann sie annehmen und das Gute fortsetzen oder nicht. Wer hat sich seine Talente gegeben?

Viele Begegnungen kann man nicht planen. Wir sagen ja, „sie ist mir über den Weg gelaufen“, „er hat mich überrascht“. Und wenn man zurückblickt, kann man einen „Roten Faden“ erkennen.

Während unserer Pfarrwallfahrt nach Estland konnten wir die Brigittinnen kennen lernen. Die Schwestern der Hl. Brigitta haben ein Kloster am Stadtrand von Tallinn, wo sie ein Gästehaus führen. Sie sind 6 Schwestern aus Indien und zwei aus Mexiko, alle sprachgewandt. Die junge Priorin Sr. Gennarina spricht neben ihrer indischen Muttersprache Finnisch, Estnisch, Italienisch, Englisch. Die Schwestern feiern die Hl. Messe auf Estnisch. Diese Sprache ist mit dem Finnischen und weit entfernt mit dem Ungarischen verwandt. Die Hl. Brigitta lebte im 14. Jh., eine schwedische Adelige, die nach dem Tod ihres Mannes einen Orden gründete. Sie hatten 8 Kinder, eine Tochter, die Hl. Katharina von Schweden, trat in den neuen Orden der Brigitten ein. Brigitta hatte Visionen von Christus und verehrte Ihn besonders, weil er das Leiden des Kreuzes auf sich genommen hatte, um uns Menschen zu erlösen. Deshalb tragen die Schwestern ein weißes Kreuz auf dem Schleier, das mit fünf roten Punkten – Symbol für die Wundmale Christi – versehen ist. Das Kloster in Tallinn existierte 150 Jahre, dann wurde es in Folge der Reformation aufgelöst und von den Truppen des russischen Zaren Ivan des Schrecklichen zerstört. Vor genau 25 Jahren wurde es wiedergegründet. Wer hätte das im 16. Jh. zur Zeit der Auflösung gedacht, dass Schwestern aus Indien diese Initiative ergriffen, unterstützt von Katholiken in Deutschland?

https://www.youtube.com/shorts/m5lkQ6JMcZg

Das meint Petrus, wenn er Jesus bekennt: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Er ist nicht einfach ein Lehrer, sondern der Meister, wie ihn Maria Magdalena am Grab nennt. Er ist der Meister des Lebens, unser Vorbild und der Weg zum Gelingen.

Tröstlich ist die Verheißung Jesu, dass jeder, der sich auf diesen Glauben stützt, nicht zugrunde gehen wird: „auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“

20. Sonntag im Jahreskreis A – 16. August 2026

20. Sonntag im Jahreskreis A - 16. August 2023

»Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt für alle Völker!«

 Das ist die fast unvorstellbare Vision des Propheten Jesaja. Er schaut – so sagen die Väter – die Zeit nach dem babylonischen Exil. Er schaut eine Zeit, in der es nicht mehr nur das „auserwählte Volk“ ist, das dem Herrn und Gott Opfer darbringt. Aus allen Völkern und Nationen werden die Menschen am Bund mit Gott festhalten. 

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