• Lesejahr B

    Lesejahr B

    Mehr Markus, aber auch Johannes ... Weiterlesen
  • Lesejahr A

    Lesejahr A

    Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus ... Weiterlesen
  • Lesejahr C

    Lesejahr C

    Mit Lukas auf Christus schauen ... Weiterlesen
  • Herrenfeste und Heilige

    Herrenfeste und Heilige

    Das Leben Jesu Christi und der Seinen ... Weiterlesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • Default
  • Titel
  • Datum
  • Random
  • 4. Sonntag im Jahreskreis A - 29.1.2023 Ich möchte einen Bogen über drei Spitzen aus den heutigen Lesungen ziehen.  „Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut, sucht Zuflucht beim Herrn“ – so lautete der Aufruf aus dem Buch Zefanja.
    Weiterlesen
  • 4. Sonntag im Jahreskreis A - 29.1.2023 Ich möchte einen Bogen über drei Spitzen aus den heutigen Lesungen ziehen.  „Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut, sucht Zuflucht beim Herrn“ – so lautete der Aufruf aus dem Buch Zefanja.
    Weiterlesen
  • 3. Sonntag im Jahreskreis  A – 22. Jänner 2023   „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!“ Das ist die zentrale Aussage des heutigen Evangeliums. Das ist eine Zusage, eine Verheißung, zugleich ein Aufruf und  Anspruch des Herrn an uns, an jeden Einzelnen. 
    Weiterlesen
  • In der Schulmesse in Hagenbrunn meldete sich ein Kind zu Wort. Auf meine Frage „Gott ist unsichtbar. Woher wissen wir, dass es Ihn gibt?“ meinte der Bub: „Man kann Ihn spüren.“ Diese Erfahrung machen viele Menschen. Gottes Gegenwart wahrzunehmen ist ein Geschenk. Man kann es nicht kontrollieren. Gott lässt sich nicht „vorführen“. Er wird anders wahrgenommen als ein Mensch. Jesus sagte zu Maria Magdalena: „Halte mich nicht fest. Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater hinaufgegangen.“ (Joh 20,17) Sie wollte Ihn erfassen wie einen Menschen, wie zu der Zeit vor der Auferstehung. Aber jetzt ist Jesus anders gegenwärtig nicht nur für Maria Magdalena, sondern für alle Menschen. „Er sitzt zur Rechten des Vaters“, beten wir im Glaubensbekenntnis. Er hat
    Weiterlesen
  • 2. Sonntag im Jahreskreis A - 15.01.2023 Von heute an wird als zweite Lesung eine Perikope aus dem ersten Korintherbrief gelesen. Diesen Brief hat der Hl. Apostel Paulus unmittelbar nach der Gründung der Gemeinde in Korinth dorthin geschrieben. Heute haben wir die Briefanrede gehört, in der, wie es der damaligen Sitte entspricht, Paulus sich selbst vorstellt, den Adressaten, eben die Gemeinde von Korinth angibt und seine Grußbotschaft übermittelt.
    Weiterlesen
  • TAUFE DES HERRN - 8. JANUAR 2023   Das Buch Jesaja bringt uns heute eine Beschreibung des Messias, des Erlösers. Ein Profil, würden wir heute modern sagen. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.
    Weiterlesen
MEHR ANZEIGEN Alle anzeigen

Alle Predigten

4. Sonntag im Jahreskreis A

4. Sonntag im Jahreskreis A - 29.1.2023

Ich möchte einen Bogen über drei Spitzen aus den heutigen Lesungen ziehen. 

„Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut, sucht Zuflucht beim Herrn“ – so lautete der Aufruf aus dem Buch Zefanja.

Weiterlesen ...

4. Sonntag im Jahreskreis A

4. Sonntag im Jahreskreis A - 29.1.2023

Ich möchte einen Bogen über drei Spitzen aus den heutigen Lesungen ziehen. 

„Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut, sucht Zuflucht beim Herrn“ – so lautete der Aufruf aus dem Buch Zefanja.

Weiterlesen ...

3. Sonntag im Jahreskreis A

3. Sonntag im Jahreskreis  A – 22. Jänner 2023

 

„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!“ Das ist die zentrale Aussage des heutigen Evangeliums. Das ist eine Zusage, eine Verheißung, zugleich ein Aufruf und  Anspruch des Herrn an uns, an jeden Einzelnen. 

Weiterlesen ...

3. Sonntag im Jahreskreis A 2023

In der Schulmesse in Hagenbrunn meldete sich ein Kind zu Wort. Auf meine Frage „Gott ist unsichtbar. Woher wissen wir, dass es Ihn gibt?“ meinte der Bub: „Man kann Ihn spüren.“ Diese Erfahrung machen viele Menschen. Gottes Gegenwart wahrzunehmen ist ein Geschenk. Man kann es nicht kontrollieren. Gott lässt sich nicht „vorführen“. Er wird anders wahrgenommen als ein Mensch. Jesus sagte zu Maria Magdalena: „Halte mich nicht fest. Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater hinaufgegangen.“ (Joh 20,17) Sie wollte Ihn erfassen wie einen Menschen, wie zu der Zeit vor der Auferstehung. Aber jetzt ist Jesus anders gegenwärtig nicht nur für Maria Magdalena, sondern für alle Menschen. „Er sitzt zur Rechten des Vaters“, beten wir im Glaubensbekenntnis. Er hat Anteil an der Kraft Gottes des Vaters.

Was kann ein Mensch tun, der glauben will, aber Gott nicht „spürt“? Das „Spüren“ Gottes kann niemand selbst bestimmen. Gott offenbart sich für jeden Menschen auf eine besondere Weise.

Der Hl. Paulus ist dafür ein leuchtendes Beispiel. Er hatte ein konkretes Bild von Gott. Bewandert im Alten Testament, in der Bibel des Volkes Gottes, war Paulus fest davon überzeugt, dass Jesus Christus etwas vortäuschte. „Gott ist nicht Mensch geworden“, dachte er und verfolgte die Menschen, die an Christus glaubten. Auf seinem Weg nach Damaskus, wo er Christen festnehmen und verhören wollte, trat das Unerwartete ein: Jesus Christus, der Gottessohn, offenbarte sich ihm. „Saul, Saul, warum verfolgst du Mich?“ (Apg 9,4) Paulus war bestürzt. Er nahm ein helles Licht vom Himmel und die Stimme wahr, seine Begleiter sahen niemanden, hörten aber die Stimme. „Ich bin Jesus, den du verfolgst“ (Apg 9,5), hörte er. Es traf ihn ins Herz. Diese Erschütterung drückte sich in einer körperlichen Blindheit aus.

In Damaskus heilt ihn ein Christ, Hananias, von der Blindheit. Hananias hörte Christus in einer Vision. Er war aber skeptisch, weil Paulus die Christen verfolgte. Warum sollte er sich seiner annehmen? War es nicht gefährlich? „Dieser Mann ist mir ein auserwähltes Werkzeug“ (Apg 9,15), antwortete ihm Jesus auf seinen Einwand. Paulus empfand dieses Ereignis so, wie es Hananias hörte: „Als es aber Gott gefiel, der mich schon im Mutterlieb auserwählt und durch Seine Gnade berufen hat, in mir Seinen Sohn zu offenbaren, damit ich Ihn unter den Völkern verkünde, da zog ich nicht Fleisch und Blut zu Rate.“ (Gal 1,16) Diese Erfahrung war für ihn so tief, so persönlich, dass er allein sie ganz erfassen konnte. Gott spüren ist einmalig, nicht wiederholbar.

Bevor wir Gott spüren, können wir auf Ihn hören. Das Wort Gottes ist Seine Sprache, die uns immer offen steht. Wir hören von der Berufung der Apostel am See Genesaret, von der Gnade, die dem Volk Israel zuteilwurde. Jesus lebte nicht nur unter den Israeliten, sondern Er ist hier unter uns. Seine Worte wirken zu lassen ist glauben auch ohne spektakuläre Erlebnisse. Zuhören heißt das Licht Gottes aufnehmen: „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land des Todesschattens wohnten, strahlte ein Licht auf.“ (Jes 9,1) Amen.

2. Sonntag im Jahreskreis A

2. Sonntag im Jahreskreis A - 15.01.2023

Von heute an wird als zweite Lesung eine Perikope aus dem ersten Korintherbrief gelesen. Diesen Brief hat der Hl. Apostel Paulus unmittelbar nach der Gründung der Gemeinde in Korinth dorthin geschrieben. Heute haben wir die Briefanrede gehört, in der, wie es der damaligen Sitte entspricht, Paulus sich selbst vorstellt, den Adressaten, eben die Gemeinde von Korinth angibt und seine Grußbotschaft übermittelt.

Weiterlesen ...

Taufe des Herrn

TAUFE DES HERRN - 8. JANUAR 2023

 

Das Buch Jesaja bringt uns heute eine Beschreibung des Messias, des Erlösers. Ein Profil, würden wir heute modern sagen. Er schreit nicht und lärmt nicht
und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.

Weiterlesen ...

Taufe des Herrn 2023

Es gibt verschiedene Weisen, die Taufe zu empfangen: Im Jordan lassen sich einige Christen aus dem angloamerikanischen Raum untertauchen. In orthodoxen Kirchen finden sich Taufbecken zum Untertauchen auch für Erwachsene. In den meisten katholischen Kirche wird durch Übergießen mit Wasser getauft. Die Christen auf der ganzen Welt verbindet die eine Taufe, auch wenn sie unterschiedliche Festtermine haben. Am 7. Jänner feiern die Gläubigen von 4 Orthodoxen Kirchen Weihnachten. Das liegt daran, dass im julianischen Kalender der 25.12. schon zum 7.1. gewandert ist, in ein paar Jahren wird er am 8.1. sein. Den julianischen Kalender haben die Russische, die Ukrainische, die Serbische, die Georgische Orthodoxe Kirche, der Athos und das orthodoxe Patriarchat von Jerusalem. Am 6. Jänner feiern die orientalischen Christen ihr Weihnachtsfest und gleichzeitig das Fest der Taufe des Herrn. Es ist das älteste Festdatum für Weihnachten. Alle Christen unabhängig von ihrer liturgischen Tradition verbindet die Taufe.

Die Evangelien berichten, dass die Taufe wie selbstverständlich von Johannes dem Vorläufer im Jordan gespendet wurde, um auf die Ankunft Christi vorzubereiten.

Sie wurde ersetzt durch die Taufe, welche die Jünger im Auftrag Jesu seit seiner Himmelfahrt feierten: Christus tauft durch seine Jünger mit dem Heiligen Geist, das bedeutet, Er verbindet uns unauflöslich mit Gott. Vater, Sohn und Geist wirken zusammen, weil es ein Gott in drei Personen ist. Der Vertreter der Kirche, der tauft, gibt nur das äußere Zeichen für das unsichtbare Wirken Gottes.

Der Mensch wird in der Taufe Kind Gottes, steht von nun an unter Gottes Schutz, weil er mit Ihm verbunden ist. Dieses Geschenk ist unaufdringlich, aber wirksam, unscheinbar, aber bewegend: „Ich fasse dich an der Hand. Ich schaffe und mache dich zum Bund mit dem Volk, zum Licht der Nationen, um blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.“ (Jes 42,6-7)

Der Mensch erhält durch die Taufe nicht nur Anteil am göttlichen Leben, sondern wird in die Sendung Christi hineingenommen. Mensch und Gott wirken von nun an gemeinsam. Der Mensch ist nicht mehr allein, irgendein vergängliches Wesen im Universum, sondern in seiner Berufung einzigartig. Es genügt das einfache „Ja“, wie es Maria gesagt hat. Diese klare Botschaft vermittelt Jesus in seiner eigenen Taufe, obwohl er durch die Beschneidung schon am 8 Tag nach der Geburt in die Religion seiner Eltern aufgenommen wurde. Wir sind nicht vagabundierende Musikanten am Rande des Universums, belanglos, ohne Nachhall, wie der berühmte Biologe Jaques Monod meinte. Wir sind durch die Annahme Gottes Seine Kinder mit einer unauslöschlichen Berufung. Petrus erkannte, als er sich überwunden hatte, zum heidnischen Hauptmann Kornelius zu gehen: „Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.“ (Apg 10,34-35) Natürlich wird die Taufe erst im Leben wirksam, wenn wir sie nicht in der Schublade wie ein Zeugnis vergessen. Gott möge auch an unserem Leben Gefallen finden: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ (Mt 3,17) Amen.

FÜRBITTEN

Lasst uns beten zu Jesus Christus, den Gott Vater in der Taufe als Seinen Sohn geoffenbart hat:

- Hilf Deiner Kirche, die Spaltungen zu überwinden; mache sie zum Zeichen der Einheit für alle Völker.

- Stehe unserem Papst Franziskus und allen Bischöfen bei; schenke ihnen Eintracht, Liebe und Frieden.

- Gib, dass wir durch die Taufe immer enger mit Dir verbunden werden, segne alle Täuflinge, dass wir Dich als unseren Herrn und Schöpfer bezeugen.

- Gib der Welt Frieden und den Völkern Ruhe und Sicherheit.

- Lass unsere Verstorbenen auferstehen zum ewigen Leben.

Denn Du bist heilig und Dein Erbarmen währt in Ewigkeit.

Amen.

heiligenlexikon_button.png

button_evangelium_neu.jpg

Joomla!-Debug-Konsole

Sitzung

Profil zum Laufzeitverhalten

Speichernutzung

Datenbankabfragen