Was ist ein Priester?

  • Die Sehnsucht nach Ehe und Familie gehört zum Grundbedürfnis jedes Mannes. Auf welche Weise ist der Priester gerufen, diesen Wunsch in den zölibatären Lebensstil zu integrieren? Die vorliegende Arbeit will eine Antwort finden. (Aus der Einleitung)

    Herzlichen Dank an Pater Leonhard für die Zurverfügungstellung der vorliegenden Arbeit über den Priester als Bräutigam der Kirche. Hier zum kostenlosen Download:

  • Im März 2003 ist ein Dokument von der dt. Regentenkonferenz zum Weihepriestertum erschienen. Leitwort für alle Kapitel ist der Mut: Mut zum Wesentlichen, Mut zur Vielfalt, Mut zur Lücke, Mut zur geistlichen Mitte, Mut zu missionarischem Geist, Mut zur Communio, Mut zu Entschiedenheit, Mut zu Verbindlichkeit, Mut zu Konzentration, Mut zu Idealen, Mut zu Realismus und Mut zu gemeinsamer Verantwortung. Das Schreiben besteht aus vier Teilen: Es widmet sich zunächst der Bedeutung des sakramentalen Amtes, dann dem Dienst und Leben der Priester, des Weiteres der Priesterausbildung und schließlich der Berufungspastoral.

    [Link] Hier findet sich das Dokument als PDF [Link]

  • Predigt von Bischof Vitus anlässlich der Priesterweihe vom Samstag, 29. April 2017 in der Kathedrale in Chur.

    Es fällt auf, mit welchem Nachdruck die bestimmenden sakramentalen Worte der Priesterweihe (verba essentialia oder verba formae sacramentalis) auf das heilige Leben eines Priesters legen. Die Weihegnade soll ihnen nicht nur priesterliche Vollmacht geben, sondern eine Hilfe sein, für die Heiligkeit des Lebens. Warum? Weil die priesterliche Vollmacht nur dann zum Leuchten kommt, wenn der Träger dieser Vollmacht ein heiliges Leben führt und für die ihm anvertrauten Seelen ein Beispiel für ein heiliges Leben ist. Deshalb darf man diesen Aufstieg zum Priestertum nicht mit einer Karriere vergleichen....

    Hier zum Text in voller Länge: bistum-chur.ch [Link] (zgl. Quelle)

  • Wie finde ich meine Berufung? Will Gott mich als Seinen Priester haben?

    Im Netz gibt es gutes Material, das jungen Menschen bei der Berufungsfindung helfen kann. Zum Beispiel Kurzfilme. Einziges Problem: Man muss die Videos erst finden. Dabei können wir helfen!

  • ... bringt uns bei kirche-in-not.de zu spannenden Zeugnissen und wichtigen Projekten rund um den Globus: kirche-in-not.de/tag/berufung/ 

    Ebenso eindrucksvoll die Beiträge, zu denen uns das Schlagwort Priesterporträt führt: kirche-in-not.de/tag/priesterportrat

  • von Regens Dr. Franz Joseph Baur,
    Vorsitzender der Regentenkonferenz

    (Quelle: dbk-priesterjahr.de)

    Christus - der wahre Priester

    Priester ist - theologisch bedacht - im ersten und eigentlichen Sinn allein Jesus Christus. Er ist der „Mittler zwischen Gott und den Menschen" (1 Tim 2,5). Er ist vom Vater gesandt und mit dem Heiligen Geist gerüstet, um das Werk der Erlösung zu vollbringen. Der Hebräerbrief nennt ihn „Hoherpriester" (Hebr 2,17 u.ö.) und entfaltet daraus eine Theologie des Kreuzesopfers Christi. 

  • Benedikt XVI.

    Generalaudienz
    Mittwoch, 24. Juni 2009

    Priesterjahr

     

    Liebe Brüder und Schwestern!

    Am vergangenen Freitag, dem 19. Juni, Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu und der Tag, der traditionsgemäß dem Gebet um die Heiligung der Priester gewidmet ist, hatte ich die Freude, das Jahr des Priesters zu eröffnen, das ich anläßlich des 150. Jahrestages der »Geburt zum Himmel« des Pfarrers von Ars, des hl. Jean-Marie Vianney, ausgerufen habe. Als ich zur Feier der Vesper in die Vatikanbasilika einzog, habe ich gleichsam als erste symbolische Geste in der Chorkapelle haltgemacht, um die Reliquie dieses heiligen Seelsorgers zu verehren: sein Herz. Warum ein Priester-Jahr? Warum gerade im Gedenken an den hl. Pfarrer von Ars, der scheinbar gar nichts Außergewöhnliches vollbracht hat?

  • Wahre, universale Vollmacht

    Franziskus in Santa Marta: die Vollmacht Jesu – Dienst, Nähe, Kohärenz. Die klerikalistische Vollmacht der Schriftgelehrten, die sich wie Fürsten fühlen. Von Armin Schwibach

    Die Vollmacht Jesu ist „eine demütige Vollmacht des Dienstes, eine Vollmacht, die den Menschen nahe und die kohärent ist“

    HIER geht's zum Artikel auf kath.net [LINK]1

  • Direktor Martin Leitner spricht über die priesterliche Kleidung. Er erzählt von einer Begebenheit, die sich mit seinem Erzbischof zutrug:
    "Irgendwann kamen wir auch auf das geistliche Gewand zu sprechen. Ich habe gesagt: 'Wissen Sie, Herr Kardinal, ich bin halt mit meinem Gewand nicht mehr zeitgemäß.' Und der Kardinal sagte darauf: 'Sie sind im höchsten Maße zeitgemäß. Schauen Sie auf die Werbungen, schauen Sie auf die Filme; wenn dort ein Priester mit Anzug und Krawatte dargestellt würde, dann wäre der ganze Effekt und so manches Humorvolle gleich weg.'"
    Über die tiefere Bedeutung der Klerikerkleidung kann auf das Direktorium für Dienst und Leben der Priester verwiesen werden (Neuausgabe 2013, clerus.org)
    "In einer säkularisierten und tendentiell materialistischen Gesellschaft, wo auch äußere Zeichen sakraler und übernatürlicher
    Wirklichkeiten im Schwinden begriffen sind, wird besonders
    die Notwendigkeit empfunden, dass der Priester – als Mann Gottes und als Ausspender seiner Geheimnisse – den Augen der Gemeinde auch durch seine Kleidung als unmißverständliches Zeichen seiner Hingabe und seiner Identität als Träger eines öffentlichen Amtes zu erkennen sei. Der Priester muss vor allem durch sein Verhalten erkennbar sein, aber auch durch seine Bekleidung, so dass jedem Gläubigen und überhaupt jedem Menschen seine Identität und seine Zugehörigkeit zu Gott und zur Kirche unmittelbar erkenntlich ist. Die geistliche Kleidung ist äußeres Zeichen einer inneren Wirklichkeit: „Denn der Priester gehört nicht mehr sich selbst, sondern ist durch das empfangene sakramentale Siegel (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1563, 1582) ‚Eigentum‘ Gottes. Dieses sein ‚einem Anderen zu gehören‘ muss durch ein klares Zeugnis für alle erkennbar sein. In seiner Art zu denken, zu sprechen, die Gegebenheiten der Welt zu beurteilen, zu dienen und zu lieben, mit den Menschen auch im Priestergewand in Beziehung zu treten, soll der Priester aus seiner sakramentalen Zugehörigkeit, aus seinem tiefsten Wesen prophetische Kraft beziehen.“ (Direktorium, Nr. 61)

  • von Joseph Ratzinger im Jahr 1970.

    „Sagen wir es positiv: Die Zukunft der Kirche wird auch dieses Mal, wie immer, von den Heiligen neu geprägt werden. Von Menschen also, die mehr wahrnehmen als die Phrasen, die gerade modern sind.“ Von Joseph Ratzinger (später Papst Benedikt XVI.)

    Spannender Artikel auf kath.net [Link zum Artikel]. Es handelt sich um einen Buchauszug. Hier auch einige Gedanken über das Priestersein: 

  • APOSTOLISCHE REISE NACH PORTUGAL ANLÄSSLICH DES 10. JAHRESTAGES DER SELIGSPRECHUNG DER HIRTENKINDER VON FATIMA, JACINTA UND FRANCISCO (11.-14. MAI 2010) - ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI. - Dreifaltigkeitskirche in Fátima - Mittwoch, 12. Mai 2010.

    Das Priestertum Christi ist ewig (vgl. Hebr 5,6), doch das Leben der Priester hat nur eine beschränkte Dauer. Christus will, daß andere das von ihm eingesetzte Weihepriestertum durch die Zeit hindurch fortsetzen. Bewahrt daher – in euch selbst und in eurem Umfeld – die Sehnsucht, unter den Gläubigen neue Priesterberufungen zu wecken, indem ihr dem Wirken der Gnade des Heiligen Geistes zur Seite steht. Das vertrauensvolle und beharrliche Gebet, die freudige Liebe zur eigenen Berufung und der hingebungsvolle Dienst der geistlichen Leitung werden euch erlauben, das Geschenk der Berufung in jenen zu erkennen, die von Gott auserwählt wurden. 
    Liebe Seminaristen, ihr habt bereits den ersten Schritt in Richtung auf den Priesterdienst gemacht und bereitet euch in den Priesterseminaren oder in den Ausbildungshäusern eurer Ordensgemeinschaften darauf vor. Der Papst ermutigt euch, euch der großen Verantwortung bewußt zu sein, die euch erwartet: Prüft gut, was ihr erstrebt und was euch bewegt; widmet euch mit Entschlossenheit und Großzügigkeit eurer Ausbildung. Eure Liebe muß in erster Linie der Eucharistie gelten, die der Mittelpunkt des christlichen Lebens und eine Schule der Demut und des Dienstes ist. Die Anbetung, die Verehrung und die Aufmerksamkeit für das Allerheiligste Sakrament in diesen Jahren werden bewirken, daß ihr später das Opfer des Altares mit erbaulicher und authentischer Ausstrahlung feiern werdet. 
    ...

    Hier geht's zum Text der Predigt: vatican.va (zgl. Quelle)

  • Warum braucht die Kirche Priester, Pfarrer Abel?
    Seine Aufgabe geht über die Dimension der Funktionalität hinaus...

  • Was braucht der Priester heute am meisten?
    Woher bekommen unsere Geweihten die Kraft für Dienst und Leben?
    Danke für die Antwort, Herr Direktor.

  • Herr Pfarrer, was ist das Schönste am Priestersein?

    "Gott wirkt durch unsere Schwachheit so wunderbare Dinge.... Ich darf Werkzeug sein." - Pfarrer Winfried Abel.

  • Erzbischof Franz Lackner anwortet wieder auf eine Frage.
    Vier Minuten, die sich lohnen, liebe Freunde! :-)

    "Gott hat dich geschickt, Gott hat dich gesendet.
    Das empfinde ich als das Schönste am Priestertum.
    Es ist nicht zuerst die Arbeit,
    es ist nicht zuerst die Lebensform."

  • Pater Bernhard Vosicky vom Stift Heiligenkreuz: Priester, Ordensmann, Theologieprofessor, Beichtvater. Danke für die packende Antwort. :-)

  • Herr Pfarrer, was ist eigentlich ein katholischer Priester? - Mag. Martin Leitner, Direktor des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum, stellt sich dieser Frage in einer Katechese.
    Das Direktorium für Dienst und Leben der Priester (Kleruskongregation, 2013), auf das Direktor Leitner hinweist, finden Sie unter http://www.clerus.org/clerus/dati/2013-03/21-13/Direttorio_DE.pdf 

  • Was ist für Dich das Schönste am Priestertum, Schwester Nathanaela?
    "Da geht's... darum, dass sie mit ihrem Sein, mit ihrer Aufgabe den Menschen um sich herum dienen."