Kurzbiographie

  • Unter dem ehemaligen Pfarrer von St. Ruprecht, geistl. Rat Franz Kober, entstand ein Folder über die Mystikerin Maria Sieler. Er wurde bereits mehrmals neu aufgelegt. Hier gibt es ihn als PDF zum Download: dropbox.com

     

      

     

     

  • Ein Interview von Kirche in Not mit Prof. Dr. Christoph Ohly vor. Er stammt aus der Erzdiözese Köln. Nach seinem Studium der Katholischen Theologie in Bonn und Rom promovierte er an der Universität in München. Dort war er unter anderem Dozent für Kirchenrecht. Seit 1. April 2010 ist er Professor für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Trier.

    Von daher ergibt es sich, was für mich “Priester-Sein” bedeutet: Ich bin da, ich lebe als Priester Jesu Christi für die Menschen. Und zwar in der sakramentalen Stellvertretung Jesu als dem Haupt der Kirche. “Priester-Sein” heißt für mich: Diesen Christus als Haupt der Kirche, als Erlöser und Heiland, als Bräutigam seiner Braut, der Kirche, darzustellen und sowohl sakramental als auch in meiner ganzen Daseinsweise, eben in meinem Lebensstil sichtbar zu machen.

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  • Ein Interview von Kirche in Not mit dem Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke.

    Ich war während der Osterferien eine Woche im Benediktinerkloster Plankstetten zu Gast, und da hat es mich auf einmal “durchzuckt”! Ich wusste: Das ist der Weg – ich bin angekommen und habe das gefunden, wonach ich so lange gesucht habe!
    Noch während meines Kurzaufenthalts im Kloster, am Freitag vor dem Weißen Sonntag, habe ich mich beim Abt für das Noviziat angemeldet. Danach bin ich nach Hause gefahren, habe meine Entscheidung meiner – damals entsetzten – Familie mitgeteilt und mich gleich nach dem Weißen Sonntag mit Wirkung zum Schuljahresende von der Berufsschule abgemeldet und bin ins Kloster eingetreten.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Ein Interview von Kirche in Not mit Schwester Maria Berthilla Heil OP aus dem Dominikanerinnenkloster Heilig Grab in Bamberg

    Und da war meine Frage: Wie kann ich wissen, dass ER es ist, der meine innere Sehnsucht rief, dass es nicht mein eigenes Wunschdenken war? Ich habe mit Gott um Klarheit gerungen. Nach der Schule kniete ich mich oft in meinem Zimmer hin und betete: “Wenn du es bist, lieber Gott, der mich ruft, wenn du mich im Kloster haben willst, dann bleib dran, klopfe, bis ich’s verstehe.”
    Wie die meisten meiner Klassenkameradinnen war ich 21 Jahre alt, als ich das Abitur machte. Wir hatten durch den Krieg Zeit verloren und waren der erste Jahrgang, der die 13. Klasse angehängt bekam. Da stand ich also: 21 Jahre alt, aber keine Ahnung, was ich machen will. Was war in dieser Situation Gottes Wille? Wie konnte ich IHN erkennen? Ich musste nach dem Abitur eine Entscheidung treffen, wie mein Leben weitergeht.

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  • Ein Interview von Kirche in Not mit Pater Maximilian Heim. Der Zisterzienser stammt aus Oberfranken, hat aber im Stift Heiligenkreuz bei Wien studiert. Schon als Kind hatte er den Wunsch, Priester zu werden. Heute ist er Abt seines Klosters.

    Dieser Weg führte mich ins Noviziat, in dem ich jedoch für mich unerwartet einige Krisen durchzustehen hatte. Das war nicht einfach. Ein guter Beichtvater und mein Novizenmeister haben mir sehr geholfen, als ich monatelang an meiner Berufung zweifelte. Plötzlich war mir das, was mir vorher so klar erschien, total vernebelt.
    Ich stellte Gott provokant die Frage: “Hast Du mir heute nichts zu sagen?” In dieser aggressiven Art habe ich mit Gott gesprochen. Dann habe ich anschließend die Bibel hergenommen – auch etwas, was ich normalerweise nicht mag, dass man die Bibel wie ein Orakel benutzt -, und habe sie aufgeschlagen.
    Das erste Wort, das mir ins Auge fiel, war aus dem Johannes-Evangelium: “Du aber folge mir!” (Johannes 21,22). Das Wort traf mich mitten ins Herz, obgleich mich immer noch der Zweifel plagte und ich mir dachte: “So ein Schmarrn, jetzt schaust du in der Bibel nach und nimmst diesen zufälligen Satz so, als wenn das Wort an dich gerichtet wäre und nicht an Petrus.”
    Dann bin ich zum Frühchor gegangen, habe mitgebetet, anschließend folgte die Heilige Messe. Und welche Bibelstelle wurde in der Konventmesse als Evangelium verlesen? Johannes 21 – die gleiche Stelle. Nach der Messe habe ich noch nachgeschaut, wie oft dieser Evangeliumsabschnitt im Kirchenjahr vorkommt: Nur einmal in zwei Jahren! Das war für mich ein Wink von oben.

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  • Ein Interview von Kirche in Not mit Schwester Veronika. Sie gehört dem Orden der Karmelitinnen an und lebt im Kloster Aufkirchen in der Nähe des Starnberger Sees.

    Aber ich fragte mich: Wozu das Ganze? Ich hatte alles, was man sich in der Welt wünschen kann, und alle haben mich bewundert. Aber ich fragte mich immer: Und jetzt? Das kann es doch noch nicht gewesen sein! Intuitiv hatte ich schon immer eine große Sehnsucht nach der Liebe und wusste: Eines Tages werde ich die Liebe heiraten.

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  • Ein Interview von Kirche in Not mit Eugen Daigeler. Er ist als Kaplan in Knetzgau (Bistum Würzburg) tätig.

    Ich bin als Kaplan in meine Pfarrei hineingestellt. Dort versuche ich, mein Bestes zu geben. Wenn ich das tue, kann ich auch mit gewissen Vorgaben gut leben. Ich werde eigentlich immer positiv überrascht, wieviel mir in diesem Beruf geschenkt wird. Ich möchte jedem Seminaristen mitgeben, dass für mich das Positive und Schöne am Priesterberuf überwiegt.
    Es gibt natürlich auch Schwierigkeiten, aber vor allem wird einem enorm viel geschenkt: zum Beispiel die Freude, dass ich mit Menschen ihren Glauben teilen kann, dass ich in Vielem ihr Leben teile und mit ihnen ganz intensive Situationen durchlebe.

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  • Ein Interview von Kirche in Not mit Schwester Johannetta Lehmkuhl aus Papenburg an der Ems (Diözese Osnabrück). 

    Wie genau ist Ihnen Gott begegnet?
    Zum einen durch Menschen, durch Worte, die mich auf meinem Weg ermuntert und aufgerichtet haben. Ich erinnere mich noch heute an eine Karte, die mir einmal ein Pater geschickt hat. Darauf stand: “Den Kopf hoch halten, damit das Herz offen bleibt.”
    Dieser Satz hat mich auf meinem Lebensweg und durch meine Berufung begleitet. Er hat mir geholfen, meine Niedergeschlagenheit zu überwinden, die sich hin und wieder breit gemacht hat. Bei allen Misserfolgen war es mir wichtig, den Blick auf Gott und auf das Kreuz zu wenden, damit das Leben weitergeht und man nicht nur auf sich selber zurückfällt. Denn nur der Blick auf Gott schenkt einem wieder eine neue Perspektive.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Ein Interview von Kirche in Not mit einem Priester, der anonym bleiben will.

    Manche nehmen die intellektuelle Herausforderung nicht an. Einer, der Verantwortung in der Kirche trägt, muss ein Mann des Geistes und der Wissenschaft sein, aber natürlich auch ein Mann des Gebetes! Denn Wissenschaft alleine macht nicht Weisheit; diese erlangt man nur auf einem ganzheitlichen Wege. Und dazu gehört die Kontemplation – das Sich-Versenken in Christus.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Ein Interview von Kirche in Not mit Schwester Maria Lucilla Hauser. Sie gehört dem Orden der “Schulschwestern von Unserer Lieben Frau” (Mutterhaus in Auerbach in der Oberpfalz — Erzdiözese Bamberg) an und leitet seit 2002 die Bayerische Provinz.

    Wenn Sie sich im Geiste umschauen: Was für eine Art Mensch wird überhaupt Ordensfrau? Gibt es da eine ganz allgemeine Beschreibung, die Ihnen einfallen würde?
    Nein, sicher nicht! Gott ruft die unterschiedlichsten Menschen in seine engere Nachfolge, da gibt es keinen bevorzugten Typ. Allerdings verlangt das Hören und Antworten auf den Ruf des Herrn ein Offensein für den werbenden Ruf Jesu, der an das Herz des Menschen klopft und bittet, geliebt zu werden. Ordensfrau wird nur jemand, der sich von der Liebe Christi ergreifen lässt und bereit ist, sich dieser göttlichen Liebe ganz hinzugeben.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Ein Interview von Kirche in Not mitOrdensschwester Eresta Mayr aus dem Wallfahrtsort Birkenstein.

    Wann haben Sie den Ruf Gottes zum ersten Mal vernommen?
    Ein direkter Ruf war es nicht. Zu mir kam weder der Erzengel Gabriel, noch war es eine blitzartige Bekehrung und Berufung wie bei Saulus, der zu Paulus wurde. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und von klein auf spielten mein religiöses Elternhaus, meine tiefgläubige Mutter, das selbstverständliche Gebet in der Familie und der ebenso selbstverständliche Kirchenbesuch eine große Rolle. Als Kind habe ich dennoch nie etwas mit Ordensfrauen zu tun gehabt.
    Es kann gut sein, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Ordensfrau gesprochen habe, als ich mich zum Eintritt in den Orden anmeldete. Dass ich Schwester werden wollte, war einfach in mir drin. Schon in der Volksschule, in der siebten oder achten Klasse, wusste ich, dass das mein Weg war. Etwas anderes kam mir nie in den Sinn, obwohl ich vom Ordensleben überhaupt keine Vorstellung hatte und keine Ordensfrauen kannte.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Von Kirche in Not. Im Interview mit Pfr. Peter van Briel [Link].

    Ich weiß nicht mehr genau, wie alt ich war, als ich begann, mich ernsthafter mit dem Priesterberuf auseinanderzusetzen. Ein bisschen geliebäugelt hatte ich schon immer damit, aber eines Tages entschloss ich mich, den nächsten Schritt zu tun und sagte: „Gut, jetzt tust Du mal einfach so, als ob Du tatsächlich Priester wirst und dann schaust Du mal, wie Du Dich dabei fühlst.“ Und es fühlte sich gut an, vieles bestätigte mich in dieser Entscheidung. Zum Beispiel ein Erlebnis noch vor meinem Abitur. Damals arbeitete ich nebenher in der Margarinefabrik in meinem Heimatort. Auf dem Weg zur Frühschicht musste ich im Morgengrauen mit dem Fahrrad einen Berg hinunterfahren und anschließend noch über eine Brücke. Eines Morgens hatte ich dabei ein überirdisch schönes Erlebnis: Die Sonne ging gerade auf und tauchte die Brücke in ein orangefarbenes Licht. Da dachte ich: „Die Welt ist so schön, Gott schenkt Dir so viel – gib ihm etwas zurück! Am Besten, Du gibst ihm gleich Dein Leben.“ So völlig aus dem Alltag heraus – auf dem Weg zur Fabrikarbeit – hatte ich so einen mystischen Gedanken: „Gib Dein Leben für das, was Gott Dir schenkt.“ Das erscheint mir heute noch wie ein Ruf Gottes.

    Hier geht's zum vollen InterviewHier das Interview als PDF ohne Bilder (11 Seiten).

     

  • Ein Interview von Kirche in Not mit Schwester Gertraud ist Franziskanerin aus dem Kloster Sießen in Bad Saulgau (Oberschwaben). Sie arbeitet zur Zeit des Interviews auf der „Fazenda da Esperanca“ Gut Neuhof in Nauen bei Berlin. Dort werden Jugendliche und junge Erwachsene durch einen in Arbeit und Gebet strukturierten Alltag in Gemeinschaft aus ihrer Drogensucht herausgeführt.

    Ich selbst habe viele verantwortungsvolle Ämter gehabt, aber ich habe gespürt, dass es immer um dasselbe ging: Sei Maria! Und versuche, Gott zur Welt zur bringen! Auf diesem Weg brauche ich natürlich auch die Kirche und den Priester in seinem Dienst: zum Beispiel zur Krankensalbung, zur Beichte und so weiter. Meine Aufgabe ist es, den Weg zu bereiten.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Bruno der Kartäuser - 6. Oktober - Pfarrer Winfried Abel

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    Der jüngste Franziskaner Marco Nobis war gestern für 16min auf ProSieben.
    Was treibt ins Kloster? Ein junger Mann auf der Straße antwortet humorvoll: "Das ist wie bei der Bundeswehr. Entweder aus der Not oder aus Überzeugung."
    DAS MÜSSEN SIE SEHEN
    Schöner Beitrag!
    Hier geht's zum Galileo-Clip.
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  • Die Mystik der Elisabeth - 17. November - Pfarrer Winfried Abel

  • Dietrich Bonhoeffer - 09. April - Pfarrer Winfried Abel

  • Ehrwürdige Dienerin Gottes Mary Ward - 30. Januar - Pfarrer Winfried Abel

  • Ein Interview von Kirche in Not mit Schwester Maria Maier vor. Sie lebt im Dominikanerinnenkloster St. Peter in Bludenz (Diözese Feldkirch in Österreich) und ist neben vielen handwerklichen Tätigkeiten auch in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert.

    Glauben Sie, dass Ihre eigene Berufung “erbetet” wurde?
    Ja, daran glaube ich ganz fest. Ich weiß zwar nicht, von wem meine Berufung erbetet wurde, aber in meiner Familie wurden wir in einer großen Tragödie im Gebet getragen. Meine Mutter hat sich das Leben genommen, und mein Vater stand plötzlich mit fünf Kindern alleine da. Diese Tatsache war allen in unserem Umfeld bewusst. Ich bin mir darum sicher, dass viele Menschen für uns gebetet haben. Besonders in Erinnerung sind mir da meine Großmutter und meine Tante, die sehr für Berufungen gebetet haben.

    Hier zum Interview (zgl. Quelle).

  • Etty Hillesum - 30. November - Pfarrer Winfried Abel