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Hirte - Priesterforum

Hirte

  • Christkönigssonntag 24. November 2019

    Liebe Gläubige!

    „Der Herr thront als König in Ewigkeit. Der Herr segnet sein Volk mit Frieden“, heißt es im Kommunionvers der heutigen Messe zum Hochfest.

    „Die Liturgie dieses Sonntags bringt uns in besonderer Weise zum Bewußtsein, dass die Geschichte des Menschen und der Welt in dem vom gekreuzigten und auferstandenen Christus geoffenbarten Reich ihre endgültige Vollendung haben muss.“, sagte der Heilige Papst Johannes Paul II. in seiner Christkönigspredigt 1981. 

    Die Heilsgeheimnisse, die wir im Laufe des Kirchenjahres gefeiert haben, münden in dieses Fest von Christus, dem König. Auch andere Hochfeste wie Epiphanie, Ostern oder Christi Himmelfahrt verweisen auf das Königtum unseres Herrn. Ebenso natürlich das Fest der Verklärung Christi, wo wir diese göttliche Macht des Herrn bereits im Zeugnis der Väter des Alten Bundes und der Apostel zu Gesicht bekommen haben. 

    Als Papst Pius XI. im Jahre 1925 dieses Fest einführte, ging es ihm jedoch nicht so sehr um das heilsgeschichtliche Königtum Christi, sondern um den sozialen und staatspolitischen Wert der Christkönigsidee: die Völker können in sich und untereinander den Frieden nicht finden, wenn sie sich nicht Christus unterordnen. Es dies beispielsweise bereits die tiefe Überzeugung des Propheten Maleachi, dass die Beziehung Gott-Mensch und die menschliche Gerechtigkeit untereinander niemals zu trennen sind. Dort wo die rechte Gottesbesziehung fehlt, wird auch der Gerechtigkeit unter den Menschen Gewalt angetan. 

    Im Buch Samuel hören wir heute den klaren Auftrag Gottes an den späteren König David: „Der Herr hat zu dir gesagt: Du sollst der Hirt meines Volkes Israel sein, du sollst Israels Fürst werden.“ Und der Völkerapostel Paulus beschreibt Christus in seinem Brief an die Gemeinde von Kolossä: „Er ist das Haupt,

    der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.“ Das Evangelium führt uns in die tragische Stunde der Kreuzigung unseres Herrn und Heilands und weist uns auf die Tafel hin, die Pilatus über dem Haupt des Herrn am Kreuz anbringen ließ. Auch sie verweist uns auf den König. 

    Wir sehen, die Texte dieser Festmesse weisen auf die Herrschaft eines Königs hin, der sein Reich nicht auf Eroberung gründet, sondern auf die Fürsorglichkeit eines Hirten. Das Reich Gottes soll kein Reich der Eroberung sein, sondern Zeichen des Heils unter den Menschen, damit diese eine geistliche Welt aufbauen, in Gerechtigkeit. Das Reich Gottes, diese „Königsherrschaft Gottes“, soll ein Zeichen des Heils für eine Welt sein, wo nicht der Egoismus und Eigendünkel regiert, wo es nicht mehr um Machtgewinn und Einflußnahme geht, sondern wo brüderliche und solidarische Gesinnung in der Hoffnung auf das künftige Reich herrschen. 

    Die heutige Präfation nennt dieses  Reich das Reich der Wahrheit und des Lebens, der Heiligkeit und der Gnade, der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens. 

    Das sind die Merkmale des Königtums Christi, an dem wir teilhaben und das wir durch unser Zeugnis ausbreiten sollen. 

    Der heilige Josefmaria Escriva sagte einmal: „Die einen reduzieren die Religion auf einen Katalog von Verboten oder begnügen sich mit einem konturlosen Katholizismus. Die anderen wollen den Herrn mit dem Gesicht zur Wand stellen oder in eine Dunkelkammer der Seele verbannen… Ihnen gegenüber müssen wir in Wort und Tat bekräftigen, dass wir Christus zum wirklichen König der Menschenherzen machen wollen - die noch lauen der Seinen nicht ausgenommen!“

    Der soll gegenwärtig sein in unseren Familien, Freunden, Nachbarn, Bekannten. Keinen dürfen wir hier ausnehmen. Und jeder von uns - die wir alle durch Taufe und Firmung an dieser Königswürde Christi teilhaben - ist aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten, seine Stimme zu erheben und das Reich Gottes in Wort und Tat zu verkünden. Nicht nur in der Abstraktheit des guten Vorsatzes, sondern im täglichen Leben sind wir gefordert, unsere Mitmenschen bei der Hand zu nehmen, ihnen die Tür zur Kirche zu öffnen und ihnen so diesen großen Schatz des Lebens zu erschließen, den uns der Herr in seinem Reich verheißen hat. 

    Amen. 

  • von der Kongregation für den Klerus (19. März 1999).

    taufe.jpg

    In der Einleitung heißt es:

    Die auf dem fruchtbaren Boden der großen katholischen Tradition
    entstandene und gewachsene Lehre, die den Priester als Lehrer des Wor-
    tes, Diener der Sakramente und Leiter der ihm anvertrauten christlichen
    Gemeinde beschreibt, stellt einen Weg nachdenklicher Reflexion über sei-
    ne Identität und seine Sendung in der Kirche dar. Über diese Lehre, die
    immer dieselbe und doch immer neu ist, muß heute wieder mit Glaube
    und Hoffnung nachgedacht werden im Blick auf die Neu-Evangelisie-
    rung, zu welcher der Heilige Geist durch die Person und Autorität des
    Heiligen Vaters alle Gläubigen aufruft....
    Jeder gläubige Christ, jeder Sohn/jede Tochter der Kirche sollte sich in
    diese gemeinsame dringende Verantwortung hineingenommen fühlen,
    ganz besonders aber gilt das für die Priester, die im besonderen erwählt,
    geweiht und gesandt sind, um die Gegenwart Christi, dessen authentische
    Repräsentanten und Boten sie werden, offenkundig zu machen. 3 Es er-
    scheint daher notwendig, allen Welt – und Ordenspriestern zu helfen, „die
    vorrangige pastorale Aufgabe der Neu-Evangelisierung“ 4 persönlich auf
    sich zu nehmen und im Lichte dieser Aufgabe die von Gott an sie ergan-
    gene Berufung wiederzuentdecken, nämlich dem ihnen anvertrauten Teil
    des Gottesvolkes als Lehrer des Wortes, Diener der Sakramente und Hir-
    ten der Herde zu dienen.

    (Quelle: dbk-shop.de)

    Hier geht's zum Dokument [Link]

  • Die Klerus-Kongregation hat einen Film über das priesterliche Leben in der Kirche herausgegeben.In der Beschreibung heißt es:

  • BENEDIKT XVI. - GENERALAUDIENZ - Mittwoch, 5. August 2009.

    Der heilige Pfarrer von Ars bewies stets große Hochachtung vor dem Geschenk, das er erhalten hatte. Er sagte: »Wie großartig ist doch das Priestertum! Man wird es erst im Himmel wirklich verstehen... und verstünde man es auf Erden, so würde man sterben, nicht vor Angst, sondern aus Liebe!« (Abbé Monnin, Esprit du Curé d’Ars, S. 113). Als kleiner Junge hatte er sich auch der Mutter anvertraut: »Wenn ich Priester wäre, wollte ich viele Seelen gewinnen« (Abbé Monnin, Procès de l’ordinaire, S. 1064). Und so war es. Im Hirtendienst, der ebenso einfach wie außergewöhnlich fruchtbar war, konnte dieser unbekannte Pfarrer eines abgelegenen Dorfes in Südfrankreich sich so sehr mit seinem Priesteramt identifizieren, daß er – auch sichtbar und allgemein erkenntlich – zum »alter Christus« wurde, zum Bild des guten Hirten, der im Gegensatz zum bezahlten Knecht sein Leben hingibt für die Schafe (vgl. Joh 10,11). Nach dem Vorbild des guten Hirten gab er in den Jahrzehnten seines priesterlichen Dienstes sein Leben hin. Seine ganze Existenz war eine lebendige Katechese, die ganz besondere Wirkkraft bekam, wenn die Menschen sahen, wie er die Messe feierte, in Anbetung vor dem Tabernakel kniete oder viele Stunden im Beichtstuhl verbrachte....

    Hier geht's zum Text der Generalaudienz: vatican.va (zgl. Quelle)

  • Am 4. August gedenkt die Kirche des heiligen Johannes Maria Vianney.

    Deshalb erläutert P. Luc Emmerich von der Gemeinschaft der Johannesbrüder, was Priester-Sein auf den Spuren des heiligen Pfarrers von Ars, dem Schutzpatron der Priester, bedeutet.

  • Dankbar stellen wir hier ein wertvolles Hörbuch auf SoundCloud zur Verfügung - und das kostenlos.

  • Katechese beim Maria-Sieler-Gedenknachmittag

    am 27. Juli 2014
    in Sankt Ruprecht an der Raab
    von P. Dr. Bernhard Vošicky OCist

    Pater Bernhard im betenden Betrachten vor dem Kreuz

    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen.

    Ich beginne mit einem Gebet für die Priester, dass Sie vermutlich alle kennen, von der heiligen Therese von Lisieux:

  • von Johannes Paul II. - Über die Priesterbildung im Kontext der Gegenwart

    Das wichtige Dokument vom 25. März 1992 findet sich hier [LINK].

    pexels-photo-218480_1 - Kopie.jpg(Bild: T. Reinalter)

    In der Einleitung heißt es:

    1. "Ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen" (Jer 3,15).

    Mit diesen Worten des Propheten Jeremia verspricht Gott seinem Volk, es nie ohne Hirten zu lassen, die sie sammeln und führen sollen: "Ich werde ihnen (d. h. meinen Schafen) Hirten geben, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen" (Jer 23,4).

  • Dein Reich komme!

    Predigt zur Priesterweihe 10. Dezember 2016
    Kardinal Parolin

    Übersetzt ins Deutsche von Br. Mathias Reimer, LC

    "Priester zu werden, in der Kirche, bedeutet durch das Weihesakrament in jene Selbsthingabe Christi einzutreten, und zwar mit sich selber ganz und gar. Jesus hat sein Leben für alle hingegeben, aber in ganz besondere Weise hat er sich für jene geheiligt, die der Vater ihm gegeben hatte, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt werden, d.h. in Ihm, und damit sie in seinem Namen sprechen und handeln können, ihn vertreten, seine Heilstaten verlängern können: das Brot des Lebens zu brechen
    und die Sünden zu vergeben."

  • Dekret des Zweiten Vatikanischen Konzils über Dienst und Leben der Priester

    Das wichtige Dokument des II. Vatikanums vom 07. Dezember 1965 findet sich hier [LINK].

    In der Vorrede heißt es:

    1. Schon mehrfach hat diese Heilige Synode alle auf die große Würde des Priesterstandes in der Kirche hingewiesen. Da diesem Stand jedoch bei der Erneuerung der Kirche Christi höchst bedeutsame und unstreitig immer schwierigere Aufgaben zukommen, schien es sehr angeraten, ausführlicher und gründlicher über die Priester zu sprechen. Was im folgenden gesagt wird, gilt für alle Priester, vor allem für die, die im Seelsorgsdienst stehen; bei Ordenspriestern ist Zutreffendes entsprechend anzuwenden. Durch die Weihe und die vom Bischof empfangene Sendung werden die Priester zum Dienst für Christus, den Lehrer, Priester und König, bestellt. Sie nehmen teil an dessen Amt, durch das die Kirche hier auf Erden ununterbrochen zum Volk Gottes, zum Leib Christi und zum Tempel des Heiligen Geistes auferbaut wird. Um ihr Amt in seelsorglich und menschlich vielfach so tiefgreifend veränderten Verhältnissen wirksamer zu unterstützen und ihrem Leben besser Sorge zu tragen, erklärt und bestimmt darum diese Heilige Synode das Folgende.

    Inhaltsverzeichnis:

  • Im Oktober 2015 bestritt Bischof Dr. Stefan Oster SDB die Pastoraltagung im Bistum Passau. Sein Vortrag stand unter dem Titel „Brannte uns nicht das Herz? Dem Herrn neu begegnen.“ Hier sehen Sie den dritten und letzten Vortrag in diesem Rahmen. HIER geht's zur Videoaufzeichnung der Katechese [LINK].

  • ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.AN DIE TEILNEHMER EINES VON DERAPOSTOLISCHEN PÖNITENTIARIE VERANSTALTETEN KURSESÜBER DAS "FORUM INTERNUM"

    Donnerstag, 11. März 2010

    "Liebe Priester, welch einen außerordentlichen Dienst hat der Herr uns anvertraut! Wie er sich in der Eucharistiefeier in die Hände des Priesters hineingibt, um weiter in seinem Volk gegenwärtig zu sein, so vertraut er sich in ähnlicher Weise im Sakrament der Versöhnung dem Priester an, damit die Menschen die Umarmung erfahren, mit der der Vater den verlorenen Sohn wieder aufnimmt, ihm die Würde als Sohn zurückgibt und ihn wieder in vollem Umfang als Erben einsetzt."

  • Was kann ich mir von einem Priester erwarten? Martin Leitner antwortet. Er ist Direktor des überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum.
    Der Priester erinnert uns daran, dass wir "eine ganz andere Bestimmung haben, als wir heute in dieser Welt oft vor Augen haben".

  • ask3 - Kopie.jpgDer Vater ist immer da und sorgt für uns – Hirtenbrief von Bischof Stefan Oster zum 1. Fastensonntag 2017 [Link]

    "Auf dem Weg des Vertrauens" Hirtenwort von Bischof Benno Elbs zur Vorbereitung auf Ostern 2017 [Link]

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