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BENEDIKT XVI.
GENERALAUDIENZ
Petersplatz
Mittwoch, 5. Mai 2010

Hier geht es zur Katechese in voller Länge [LINK].


„So sind wir wieder angekommen bei der Aufgabe des Priesters zu »heiligen«. Kein Mensch kann von sich aus, aus eigener Kraft heraus den anderen mit Gott in Berührung bringen. Ein wesentlicher Teil der Gnade des Priestertum ist die Gabe, die Aufgabe, diese Berührung herzustellen. Dies geschieht in der Verkündigung des Wortes Gottes, in dem uns sein Licht entgegenkommt. Auf besonders verdichtete Weise geschieht es in den Sakramenten.

Das Eintauchen in das Ostergeheimnis des Todes und der Auferstehung Christi findet in der Taufe statt; es wird gestärkt in der Firmung und in der Versöhnung und genährt durch die Eucharistie, das Sakrament, das die Kirche aufbaut als Volk Gottes, Leib Christi, Tempel des Heiligen Geistes (vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Pastores gregis, 32). Christus selbst ist es also, der heilig macht, uns in die Sphäre Gottes hineinzieht. Aber als Akt seiner unendlichen Barmherzigkeit beruft er einige, »bei ihm zu sein« (vgl. Mk 3,14) und trotz der menschlichen Armut durch das Weihesakrament an seinem eigenen Priestertum teilzuhaben, als Diener dieser Heiligung, Verwalter seiner Geheimnisse, »Brücken« der Begegnung mit ihm, seiner Mittlerschaft zwischen Gott und den Menschen und zwischen den Menschen und Gott (vgl. Presbyterorum ordinis, 5). ...“


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(Quelle: vatican.va)

 

Zitate zum Priestersein

  • Das Stundengebet mit Herz und Mund - und bibelkundig - verrichten (Dir 76)

    Damit die Priester die Bedeutung des Stundengebets vertiefen können, ist es nicht nur erforderlich „die Stimme mit dem betenden Herzen in Einklang zu bringen, sondern auch ‚sich eine reichere liturgische und biblische Bildung‘ anzueignen, ‚zumal was die Psalmen betrifft‘“.Direktorium für Dienst und Leben der Priester, Nr. 76, Stundengebet
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