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Texte

Der Priester, den ich suche - Ein Kommentar

Von Hans Urs von Balthasar stammt ein kleiner Aufsatz mit dem Titel "Der Priester, den ich suche" (Klarstellungen, Johannes Verlag 1978), mit einem wunderschönen, hohen Priesterideal. Kurz vor meiner eigenen Priesterweihe lese ich diese Seiten durch und entdecke all das wieder, was mich im Priestertum anzieht und gleichzeitig zu hoch ist für ein – für mein – Menschenleben. (Von Phil Schulze Dieckhoff)

Zum Wesen des Weihepriestertums

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von Pater Dr. Anton Lässer CP (Leiter des Passionistenklosters Maria Schutz / Semmering, bis 2016 Direktor des Überdiözesanen Priesterseminars in Heiligenkreuz bei Wien). 

Der Geweihte nimmt in einer besonderen Weise an der vom Vater ausgehenden Heiligung/Weihe und Sendung Jesu Christi teil. Dieses Kapitel wird als Ganzes demzufolge klären, worin das jeweils Spezifische von Weihe, Sendung und der besonderen Weise besteht. Zunächst soll aber als erste zentrale Aussage festgehalten werden, dass das priesterliche Dienstamt vorgestellt wird, das wie jede christliche Identität seinen letzten Urgrund im Geheimnis der Liebe und des Lebens des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes findet und das „sich den Menschen in Christus offenbart und selbst mitteilt“. Diese Communio ist es, in welcher die Kirche in Christus und durch den gesandten
Geist „Keim und Anfang des Reiches“ Gottes ist. Somit findet (auch) die spezifische Identität des Priesters und seines Dienstes „innerhalb des Mysteriums der Kirche als Geheimnis trinitarischer Gemeinschaft in missionarischer Spannung“ ihren Platz. ...

Zum Download des Skripts:

(Foto: L. Skorczyk)

Theologie des priesterlichen Dienstes

von Regens Dr. Franz Joseph Baur,
Vorsitzender der Regentenkonferenz

(Quelle: dbk-priesterjahr.de)

Christus - der wahre Priester

Priester ist - theologisch bedacht - im ersten und eigentlichen Sinn allein Jesus Christus. Er ist der „Mittler zwischen Gott und den Menschen" (1 Tim 2,5). Er ist vom Vater gesandt und mit dem Heiligen Geist gerüstet, um das Werk der Erlösung zu vollbringen. Der Hebräerbrief nennt ihn „Hoherpriester" (Hebr 2,17 u.ö.) und entfaltet daraus eine Theologie des Kreuzesopfers Christi. 

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Die Zukunft unserer Gemeinden: Ein Plädoyer

Ein Gastkommentar von Pfarrer Peter van Briel auf kath.net.

Wir brauchen keine neu erfundene »Gemeindetheologie«. Es gibt in der überlieferten Theologie bereits alles Nötige für die Herausforderungen unserer Zeit. Wir haben nur verlernt, diese Schätze zu erkennen. ...

Hier geht es zum zitierten Artikel: kath.net [Link]

Hier liegt ein durchaus interessanter Beitrag vor, der von der rechten Zusammenarbeit von geweiten Priestern und allen Getauften handelt. Wertvolle Impulse.

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Predigt zur Priesterweihe von Kardinal Parolin (10. Dezember 2016, Rom)

Dein Reich komme!

Predigt zur Priesterweihe 10. Dezember 2016
Kardinal Parolin

Übersetzt ins Deutsche von Br. Mathias Reimer, LC

"Priester zu werden, in der Kirche, bedeutet durch das Weihesakrament in jene Selbsthingabe Christi einzutreten, und zwar mit sich selber ganz und gar. Jesus hat sein Leben für alle hingegeben, aber in ganz besondere Weise hat er sich für jene geheiligt, die der Vater ihm gegeben hatte, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt werden, d.h. in Ihm, und damit sie in seinem Namen sprechen und handeln können, ihn vertreten, seine Heilstaten verlängern können: das Brot des Lebens zu brechen
und die Sünden zu vergeben."

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Predigt von Weihbischof Matthias König zur Primiz von Pater Leonhard Maier

Weihbischof Matthias König, Paderborn

Predigt zur Primiz von Pater Leonhard Maier LC im Petersdom am Sonntag, 11.12.2016

"Gott hat Ihnen durch die Handauflegung und das Weihegebet die priesterlichen Vollmachten geschenkt. Nun handelt ER durch Sie! Sie dürfen Sein Heil in die Welt bringen: bei der Feier der Eucharistie und der Spendung der Sakramente. Die Salbung Ihrer Hände, die ich an Ihnen vollziehen durfte, hat das nochmal deutlich gemacht: Sie sind nun verlängerte Hand, verlängerter Arm Jesu Christi. Durch Sie reicht er Menschen die Hand zum Heil und zur Heiligkeit. ... Vertrauen Sie darum jetzt mit einem tiefen, kindlichen Vertrauen, dass der Gott, dem Sie Ihr Leben in die Hände gegeben haben – voll und ganz und ohne Rückversicherung – dass dieser heilige Gott Ihnen hilft, ein heiliger Priester zu werden und zu sein – zum Segen und zum Heil für alle Menschen, zu denen dieser Gott Sie führt."

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Über die Zukunft der Kirche

von Joseph Ratzinger im Jahr 1970.

„Sagen wir es positiv: Die Zukunft der Kirche wird auch dieses Mal, wie immer, von den Heiligen neu geprägt werden. Von Menschen also, die mehr wahrnehmen als die Phrasen, die gerade modern sind.“ Von Joseph Ratzinger (später Papst Benedikt XVI.)

Spannender Artikel auf kath.net [Link zum Artikel]. Es handelt sich um einen Buchauszug. Hier auch einige Gedanken über das Priestersein: 

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Der Priester von morgen braucht missionarische Sehnsucht (Pater Karl Wallner)

von Pater Karl Wallner

Immer wieder ergreift Pater Karl Wallner, Direktor der pästlichen Missionswerke Österreich und Rektor der Theologisch-Philosophischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, über die neuen Medien das Wort. Hier seine Gedanken zur notwendigen missionarischen Grundhaltung des Priesters, die auch Papst Franziskus immer wieder einfordert:

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Wie geht Mission heute? Der Glaube als Gabe! (Bischof Stefan Oster)

ÜBER DIE MISSION HEUTE.

Predigt anlässlich des Festes unseres ersten Diözesanpatrons, des Hl. Valentin

"Liebe Schwestern und Brüder in Christus, 
... Im Blick auf das heutige Evangelium möchte ich mit Ihnen über etwas nachdenken, was für Valentin, den wandernden Bischof sicher noch präsenter war, als es das für uns heute ist: den so genannten Missionsbefehl Jesu."

HIER geht's weiter [LINK].

Video: Das Buch der Begegnung. Die Heilige Schrift als Tür in die Gottesbeziehung (Bischof Stefan Oster)

Das Verhältnis der Katholiken zur Heiligen Schrift – Wie gut ist es? Wie kann es wachsen? Wie wächst man hinein? Mit diesem Vortrag lädt Bischof Stefan Oster ein, die Bibel zur Hand zu nehmen und darin zu lesen. Es eröffnet dem Menschen einen Weg zu Jesus und ermöglicht die Begegnung mit ihm, denn um ihn dreht sich alles...

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HIER geht's zum Video [LINK].

Zwölf Tugenden (kuriale Antibiotika) - Papst Franziskus am 21.12.2015

WEIHNACHTSEMPFANG FÜR DIE RÖMISCHE KURIE
ANSPRACHE VON PAPST FRANZISKUS
Clementina-Saal
Montag, 21. Dezember 2015

Papst Franziskus richtet sich, 
wie er selbst sagt, mit einem unerschöpflichen
„Katalog der notwendigen Tugenden“
an die römische Kurie.
Dieser Katalog gelte aber nicht nur für die,
welche in der Kurie Dienst tun,
sondern auch für alle, die ihre Weihe
oder ihre Arbeit für die Kirche
fruchtbar machen wollen.
Hier die Ansprache in voller Länge [LINK].

Auf Youtube findet sich die Ansprache als Filmaufnahme, mit deutscher Synchronübersetzung:

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Was kennzeichnet die Priester für das 21. Jahrhundert? (Interview mit Prälat Dr. Peter Klasvogt)

"... Die Abwärtstrend der Zahlen hat sich leider fortgesetzt, der Prozess der pastoralen Strukturveränderungen hin zu größeren Seelsorgeräumen hat sich beschleunigt, die Schlagzahl kurzfristig zu verarbeitender Information hat sich im Zeitalter von Internet und Mobiltelefon noch einmal deutlich erhöht. Umso wichtiger wäre mir heute, das Wort „Ermutigung“ dick zu unterstreichen:

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Der Priester, die Priestermutter und das priesterliche Volk - Beiträge aus der Zeitschrift der Familie Mariens "Triumph des Herzens"

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Wunderbare Zeugnisse! Sehr empfehlenswerte geistliche Nahrung und Ermutigung zu einem Leben mit GOTT, der uns in den Sakramenten begegnen will!

Drei Ausgaben der Zeitschrift Triumph des Herzens handeln in besonderer Weise vom Priestertum. Hier sind sie aufgelistet und verlinkt:

Der Priester und die Priestermutter I - Triumph des Herzens - PDF - Familie Mariens 18. Jg. (II) 2010 Nr. 100 [LINK]

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Papst Franziskus über das Sakrament der Weihe (Generalaudienz, 26. März 2014)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese geht es um das Sakrament der Weihe, das sich in drei Stufen – Bischofs-, Priester- und Diakonenweihe – gliedert. Im Weiheamt bleibt der Heil spendende Christus als einziger Meister und Hirte durch alle Zeiten hindurch gegenwärtig. Diejenigen, die geweiht werden, sind in Christus zugleich Vorsteher der Gemeinde. Sie sollen ihre Autorität allerdings immer als Dienst und Hingabe verstehen, denn auch der Herr selbst ist nicht gekommen „um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben ... für viele“ (Mt 20,28). Eine weitere Eigenschaft des Weiheamtes ist die leidenschaftliche Liebe des Priesters für die Kirche. Der Geweihte schenkt sich ganz der Kirche hin, er liebt sie mit ganzem Herzen. Jeder Bischof, Priester und Diakon soll schließlich ein Mann sein, der das Geschenk, das ihm gegeben wurde, nicht vernachlässigt, sondern es sich immer gegenwärtig hält. Er soll ein Mann sein, der in besonderer Gemeinschaft mit dem Herrn lebt. Diese Freundschaft nährt er mit dem Gebet, der Schriftlesung, der täglichen Messfeier und dem regelmäßigen Empfang des Bußsakraments. Der Priester wird sich stets dem Herrn anvertrauen. Sein Gottvertrauen ist seine Stärke. Und darin soll er seiner Gemeinde ein Beispiel sein.

(Quelle: clerus.va)

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Über die Gefahr des Klerikalismus (Franziskus)

Wahre, universale Vollmacht

Franziskus in Santa Marta: die Vollmacht Jesu – Dienst, Nähe, Kohärenz. Die klerikalistische Vollmacht der Schriftgelehrten, die sich wie Fürsten fühlen. Von Armin Schwibach

Die Vollmacht Jesu ist „eine demütige Vollmacht des Dienstes, eine Vollmacht, die den Menschen nahe und die kohärent ist“

HIER geht's zum Artikel auf kath.net [LINK]1

Priester für das 21. Jahrhundert - "Optionen" (Deutsche Regentenkonferenz)

Im März 2003 ist ein Dokument von der dt. Regentenkonferenz zum Weihepriestertum erschienen. Leitwort für alle Kapitel ist der Mut: Mut zum Wesentlichen, Mut zur Vielfalt, Mut zur Lücke, Mut zur geistlichen Mitte, Mut zu missionarischem Geist, Mut zur Communio, Mut zu Entschiedenheit, Mut zu Verbindlichkeit, Mut zu Konzentration, Mut zu Idealen, Mut zu Realismus und Mut zu gemeinsamer Verantwortung. Das Schreiben besteht aus vier Teilen: Es widmet sich zunächst der Bedeutung des sakramentalen Amtes, dann dem Dienst und Leben der Priester, des Weiteres der Priesterausbildung und schließlich der Berufungspastoral.

[Link] Hier findet sich das Dokument als PDF [Link]

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In der Vollmacht Jesu: Der Priester - Ein Leben für Gott und die Menschen (Diakon Christoph Mittermair)

Vertiefungskurs des Glaubens
Wissen, was wir glauben (7)

In der Vollmacht Jesu: Der Priester - Ein Leben für Gott und die Menschen (AUDIO)

mit Diakon Christoph Mittermair

Was ist das Wesen des Priesters? Was heißt es, Priester zu sein? Was heißt es, dass wir durch die Taufe Priester, Könige und Propheten sind? Welche Bedeutung hat dann noch die Weihe? Über all das sprach Diakon Christoph Mittermair in Radio Maria am 22.8.2015.

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Unterschied zwischen allgemeinem Priestertum und Amtspriestertum

Das Kollar (von lat. collare ‚Halsband‘), auch römischer Kragen, Römerkragen genannt; Bildquelle: D. Wagner

Was macht das Weihepriestertum aus? Ist es ersetzbar? Wir sind doch ohnehin ein priesterliches Volk vor Gott! ... Das Direktorium für Dienst und Leben der Priester (2013) gibt mit wenigen Worten Aufschluss darüber, wie es sich verhält. Das besondere Priestertum basiert auf der Wahl Christi. Im Leib der Kirche kommt den Geweihten ein besonderer priesterlicher Dienst von Gott her zu. Hirten nach dem Herzen Jesu sind uns gleichsam verheißen: wenn wir den Boden bereiten und an das Herz Gottes klopfen, wird der Herr es nicht versäumen, uns gute Priester zu schenken! Priester - sie sind von Jesus erwählt und uns gleichsam verheißen.

 In Nummer 27 heißt es:

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Priestermangel - Ursachen und Chancen

Dr. Claudia Kunz über den Priestermangel - Ursachen und Chancen

"So sank von 1998 bis 2008 der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung in Deutschland um knapp 10%. Die Zahl der Taufen ging im Verlauf von 10 Jahren um etwa 30% zurück und bei den katholischen Trauungen beträgt der Rückgang sogar fast 45%.

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Über das Sakrament der Buße (Benedikt XVI.)

ANSPRACHE VON BENEDIKT XVI.AN DIE TEILNEHMER EINES VON DERAPOSTOLISCHEN PÖNITENTIARIE VERANSTALTETEN KURSESÜBER DAS "FORUM INTERNUM"

Donnerstag, 11. März 2010

"Liebe Priester, welch einen außerordentlichen Dienst hat der Herr uns anvertraut! Wie er sich in der Eucharistiefeier in die Hände des Priesters hineingibt, um weiter in seinem Volk gegenwärtig zu sein, so vertraut er sich in ähnlicher Weise im Sakrament der Versöhnung dem Priester an, damit die Menschen die Umarmung erfahren, mit der der Vater den verlorenen Sohn wieder aufnimmt, ihm die Würde als Sohn zurückgibt und ihn wieder in vollem Umfang als Erben einsetzt."

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