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Alle Predigten

29. Sonntag im Jahreskreis A

29. Sonntag im Jahreskreis A - 22. Oktober 2017

Sonntag der Weltmission

Schwestern und Brüder im Herrn!

„Ich habe dir den Gürtel angelegt, ohne dass du mich kanntest“, sagt Gott zu Kyros, jenem Perserkönig, der dem Volk Israel zur Heimkehr aus dem babylonischen Exil verhilft. „Du sollst erkennen, dass es ausser mir keinen Gott gibt“ - ist die klare Botschaft an einen Heiden. Einen, der Werkzeug in Gottes Hand zum Heil für das auserwählte Volk wurde. 

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27. Sonntag im Jahreskreis A

27. Sonntag im Jahreskreis A

Eine „Perle biblischer Dichtung“ haben wir heute in der ersten Lesung gehört: Das Lied vom Weinberg aus dem Buch Jesaja. Der Weinberg erscheint oft in der bildreichen Sprache des Alten Testaments. Aber unbestrittener Höhepunkt all dieser Bilder ist das heute gehörte Weinberglied. Die Menschen, die Jesus zugehört haben, müssen aufgehorcht haben, als er sein Gleichnis mit exakt denselben Worten begann. 

Was will uns das Weinberglied des Jesaja sagen? 


Die sorgfältige Bearbeitung des Weinbergs ist umsonst gewesen. Wer ist schuld? Sicher nicht sein Besitzer, der alles für das Gedeihen getan hat. Der Weinberg selbst, das auserwählte Volk, wird hier angeklagt. Das auserwählte Volk hat die Verheißung des Erlösers bis zu seiner Ankunft durch die Geschichte getragen. Der Weinberg, das ist auch das neue Volk Gottes, die Kirche, die das Werk des Erlösers durch die Zeiten weiterträgt; das sind also wir selbst, die wir mit Christus durch Taufe und Firmung verbunden sind. Fragen wir uns also

selbst: Sind unsere Werke süsse Trauben oder saure Beeren? Fragen wir uns, ob wir als Verwalter dieses Weinbergs, der Kirche, den Auftrag des Gutsherren Gott in der rechten Weise erfüllen. Oder passiert es uns immer wieder, wie der Psalm sagt, dass dieser Weinberg geplündert wird, ja der Eber aus dem Wald kommt und wühlt?

Was macht denn unsere Beeren sauer? Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die Sünde die bittere Frucht unseres Lebens ist. Damit unser Weinberg süsse Trauen trägt, ist es nötig, ihn - der Fürsorge Gottes entsprechend - sorgsam zu pflegen. Lieblosigkeiten, voreiliges Urteilen, unterschwelliges Nachtragen, träge Pflichterfüllung mögen nur lässliche Sünden sein. Aber sie richten in der Seele großen Schaden an. Deshalb heißt es im Hohenlied: „Fangt die kleinen Füchse, die den Weinberg verwüsten“. Das ist der Weg, im Umgang mit unserem Herrn und Meister feinfühliger zu werden. Deshalb ermuntert uns der Apostel Paulus heute, auf all das Gute zu achten, das es in der Welt gibt. Die Bedachtsamkeit im Umgang mit Gott und unseren Mitmenschen, der Versuch, ein Wort des Verzeihens zu finden und nicht ein Wort der Anklage, das ist gleichsam der „Der Dünger“ und die wahre Pflege des Weinbergs, der Kirche. 

Denn daran soll man die Jünger Christi erkennen - am Widerspiegeln der göttlichen Liebe in dieser Welt!

Amen. 

 

26. Sonntag im Jahreskreis A

26. Sonntag im Jahreskreis A - 1. Oktober 2017

Liebe Gläubige!

Zwei Fragen des Herrn rahmen diese Geschichte ein. Die Antwort ist klar. Die Angesprochenen merken aber noch nicht, dass der Herr sie meint. Natürlich hat der zweite Sohn den Willen des Vaters erfüllt, sagen sie. In einer raschen Wendung erhält die an sich unkomplizierte Geschichte eine Tiefe, in der sich das Drama der Liebe Gottes und der Halsstarrigkeit des Geschöpfes widerspiegelt. Jesus spricht hier zu selbstgerechten Menschen, die sich für treue Beobachter des göttlichen Gesetzes halten. Menschen, die meinen, die Mahnungen Johannes des Täufers gingen sie nichts an, im Gegenteil, ihm müsse widersprochen werden. 

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25. Sonntag im Jahreskreis A

25. Sonntag im Jahreskreis A - 24. September 2017

Mit dem heutigen Gleichnis tut Jesus alles, um nicht nur die Pharisäer und Schriftgelehrten gegen sich aufzubringen, sondern gleich auch die Gewerkschafter aller Zeiten….

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24. Sonntag im Jahreskreis A

24. Sonntag im Jahreskreis A - 17. September 2017

„Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben“ - Jesus Sirach weist uns an, Vergebung zu üben. 

Sticht da nicht in einen wunden Punkt unseres Lebens?

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23. Sonntag im Jahreskreis A

23. Sonntag im Jahreskreis A - 10. September 2017

Liebe Gläubige!

Die Lesungen dieses Sonntags erinnern uns daran, dass wir auf unserem Weg zu Gott nicht allein sind. Wir tragen Verantwortung für die anderen. Wir müssen einmal auch darüber Rechenschaft ablegen, ob wir alles dafür getan haben, dass unser Bruder, unsere Schwester auf dem gottgewollten Weg bleibt oder auf diesen zurückkehrt. So wird der Prophet berufen, so unterstreicht der Völkerapostel Paulus diesen Aspekt der besondern Verantwortung füreinander und konkretisiert die wachsame Sorge, die aus dem neuen Gebot der Liebe erwächst: Bleibt niemanden etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer!

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22. Sonntag im Jahreskreis A

22. Sonntag im Jahreskreis A - 3. September 2017

Von der Schlüsselgewalt des Petrus haben wir am vergangenen Sonntag gehört. Vom großartigen Bekenntnis des Petrus, dass Jesus der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes sei. Und dann dieser Wechsel in der Stimmung! "Weg mit dir, Satan!", wird dem Petrus von Jesus entgegengerufen. 

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21. Sonntag im Jahreskreis A

21. Sonntag im Jahreskreis A - 27. August 2017

Wer die Schlüssel hat, der hat die Macht. Davon konnten zu spät Heimgekommene in den Wiener Zinskasernen ein Lied singen, wenn sie den Hausmeister herausläuten mussten, damit er ihnen die Türe aufsperrt. Davon können Hotelgäste in von Klosterschwestern geführten Pensionen in Rom ein Lied singen, die sich striktest an die Öffnungs- und Schließzeiten halten müssen. 

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20. Sonntag im Jahreskreis A

20. Sonntag im Jahreskreis A - 20. August 2017

Liebe Schwestern und Brüder!

Matthäus berichtet uns im heutigen Evangelium, dass sich unser Herr Jesus Christus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurückzog. Das Griechische verwendet hier das Wort „ἐξελθών“, ἐξέρχομαι (exerchomai), das man durchaus auch mit „flüchten“ übersetzen könnte. Jesus wollte offenbar eine Zeitlang den Nachstellungen seiner Gegner entweichen, um sich in einer Gegend, wo er leichter unerkannt bleiben konnte, mehr den Jüngern zu widmen. 

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