Papst Franziskus bei der Generalaudienz vom 11. März 2015

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese wollen wir fortfahren, die Bedeutung der Großeltern im Leben der Familie zu betrachten.

Der Ruf des Herrn ergeht an Menschen jeden Alters. Er umgreift auch die alten Menschen. Gott schenkt ihnen seine besondere Gnade und Sendung, sie haben eine wirkliche Berufung. Das ist also nicht die Zeit, „die Ruder einzuziehen“. Das Evangelium zeigt uns mit dem greisen Simeon und der Prophetin Anna ein ermutigendes Bild. Beide sind hochbetagt, aber voller Erwartung. Sie sehnen sich nach dem Kommen Gottes, das ist ihre wichtigste Tätigkeit. Im Kind erkennen sie den Messias und werden von neuer Kraft und einer neuen Aufgabe erfüllt: Sie loben Gott und geben von seinem Wirken Zeugnis. Die Berufung der Großeltern, aller alten Menschen ist in besonderer Weise das Gebet. Was für ein großes Geschenk ist ihr Gebet für die ganze Kirche. Großeltern und alte Menschen stützen durch ihr Beten die Jugend und die Erwachsenen, schenken der ganzen Gesellschaft Hoffnung und Trost. Schließlich reinigt das Gebet beständig das Herz und öffnet es für das Lob Gottes und für den Dienst am Nächsten. Davon geben alte Menschen, die beten, Zeugnis: Ihre Worte haben etwas Besonderes, gerade für die Jugendlichen.

 

Quelle: www.vatican.va

 

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Zitate zum Priestersein

  • Das Stundengebet mit Herz und Mund - und bibelkundig - verrichten (Dir 76)

    Damit die Priester die Bedeutung des Stundengebets vertiefen können, ist es nicht nur erforderlich „die Stimme mit dem betenden Herzen in Einklang zu bringen, sondern auch ‚sich eine reichere liturgische und biblische Bildung‘ anzueignen, ‚zumal was die Psalmen betrifft‘“.Direktorium für Dienst und Leben der Priester, Nr. 76, Stundengebet
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