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Papst

STÄRKE DEINE BRÜDER!

Liebe Brüder und Schwestern, im Rahmen der Katechesen über die Familie möchte ich über die Großeltern sprechen. Zunächst wollen wir heute einen allgemeinen Blick auf die problematische Lage vieler alter Menschen werfen.

Dank des medizinischen Fortschritts dauert das Leben immer länger, doch in unserer Leistungsgesellschaft scheint kein Platz für die Alten zu sein. Vielfach werden sie als Ballast angesehen und ausgesondert, „weggeworfen“, weil sie nichts „produzieren“. So empfinden sich alte Menschen selbst als Last und sind in den Schwierigkeiten und Einschränkungen des Alters oft auf sich allein gestellt. Gemäß ihrer Tradition hat die Kirche immer eine Kultur der Nähe und die Bereitschaft gefördert, den alten Menschen voll Liebe und Solidarität beizustehen. Der rechte Umgang mit den alten Menschen zeichnet eine echte Zivilisation aus. Sie sind die „Weisheitsreserve“ der Gesellschaft. Sie sind keine Fremden, sie haben uns viel gegeben und wir selbst werden früher oder später zu ihnen zählen. Wo den Alten keine Achtung entgegengebracht wird, gibt es keine Zukunft für die Jungen. Wir dürfen die alten Menschen, besonders die kranken und einsamen unter ihnen, nicht ihrem Schicksal überlassen. Setzen wir uns noch stärker dafür ein, dass die alten Menschen angenommen werden und das Miteinander der Generationen wächst. Wenn in einer Gesellschaft es nicht mehr Nähe und unentgeltliche Zuneigung ohne Gegenleistung, auch zwischen fremden Personen, gibt, dann ist es eine pervertierte Gesellschaft.

[Für die deutschsprachigen Pilger wurden folgende Grußworte auf Italienisch verlesen:]

Mit Freude grüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache. Insbesondere heiße ich die verschiedenen Schulgruppen und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden in Deutschland willkommen. Eure Pilgerfahrt nach Rom stärke euch im Glauben und lasse euch die Gemeinschaft der weltweiten Kirche erfahren. Der Heilige Geist schenke euch seine Weisheit und seine Freude.

Quelle: zenit.org

Youtube Kanal des Vatikan

Zitate zum Priestersein

  • Das Stundengebet mit Herz und Mund - und bibelkundig - verrichten (Dir 76)

    Damit die Priester die Bedeutung des Stundengebets vertiefen können, ist es nicht nur erforderlich „die Stimme mit dem betenden Herzen in Einklang zu bringen, sondern auch ‚sich eine reichere liturgische und biblische Bildung‘ anzueignen, ‚zumal was die Psalmen betrifft‘“.Direktorium für Dienst und Leben der Priester, Nr. 76, Stundengebet
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