Papst Franziskus und der Petersdom gelten als besonders gefährdete Ziele für mögliche Anschläge der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS).



Hamburg (kath.net/KNA) Papst Franziskus und der Petersdom gelten laut einem Bericht von Spiegel Online (Mittwoch) als besonders gefährdete Ziele für mögliche Anschläge der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) in Italien. Der Chef der vatikanischen Gendarmerie, Domenico Giani, wird mit den Worten zitiert, der Papst wisse um die «ernste Bedrohung». Er wolle jedoch «keinesfalls auf den direkten Kontakt mit den Menschen verzichten».

Die Sicherheitsvorkehrungen seien bereits erhöht worden, heißt es weiter. Im und um den Vatikan seien «Tausende Überwachungskameras» installiert worden, so Giani. In einer italienischsprachigen IS-Broschüre, die im Internet kursiert, heißt es unter anderem, die Terrororganisation werde bald «Rom erobern, wie es Mohammed prophezeit hat».

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