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Bei seinem Eintritt in den Saal Pauls VI. wurde Papst Franziskus von den Anwesenden unter Jubel und dem Ruf „Viva il Papa“ (Es lebe der Papst) ausgiebig begrüßt, während ein von Gitarren begleitetes und von Kiko Argüello, dem Initiator dieser kirchlichen Bewegung, angestimmtes Lied an die Gottesmutter erklang. 

Während der heutigen Audienz entsandte der Papst 31 neue so genannte „Missio ad gentes“, die aus etwa 250 Großfamilien bestehen. Davon sind 16 für Europa, 4 für Amerika, 9 für Asien und 2 für Ozeanien vorgesehen.

Der Papst ermutigte die im Aufbruch befindlichen Familien zur Fortsetzung ihres Weges im Vertrauen auf die Mutter Gottes, die die Bewegung stets inspiriert hat und durch die Speisung mit dem Wort Gottes, der Liturgie und dem Leben in der Gemeinschaft.

Die Gründer oder „Initiatoren“ des Weges, die beiden Spanier Kiko Argüello und Carmen Hernández, schenkten dem Papst als Erinnerung an die Begegnung eine Ikone und stellten ihm einige der in die Mission entsandten Familien vor.

Die so genannten „Missio ad gentes“ stellen eine Besonderheit des Neokatechumenalen Weges dar. In diesem Rahmen werden nunmehr seit Jahren Familien in die Mission gesandt, die dazu bereit sind, für die Verbreitung und das Leben des Evangeliums alles zurückzulassen. Die „Missio ad gentes“ werden seitens der Bischöfe dazu aufgerufen, eine „implantatio ecclesiae“ in Gebieten zu verwirklichen, in denen die Kirche nicht existiert oder die Menschen nicht mehr erreichen kann.

Jede dieser Missionen besteht aus einem Priester und drei oder vier Familien mit vielen auch bereits großen Kindern, die eine christliche Gemeinschaft darstellen. Ebenso wird jede „Missio“ von einem sogenannten „Socio“ und einigen Frauen zur Unterstützung der Großfamilien begleitet. Insgesamt ist jede „Missio ad gentes“ aus etwa vierzig Personen zusammengesetzt. 

Quelle: zenit.org

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Zitate zum Priestersein

  • Das Stundengebet mit Herz und Mund - und bibelkundig - verrichten (Dir 76)

    Damit die Priester die Bedeutung des Stundengebets vertiefen können, ist es nicht nur erforderlich „die Stimme mit dem betenden Herzen in Einklang zu bringen, sondern auch ‚sich eine reichere liturgische und biblische Bildung‘ anzueignen, ‚zumal was die Psalmen betrifft‘“.Direktorium für Dienst und Leben der Priester, Nr. 76, Stundengebet
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